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Das Italowestern-Archiv
Mein Name ist Nobody (Il mio Nome e Nessumo)

R: Tonino Valerii; B: Ernesto Gastaldi, Rainer Brandt nach einer Idee von Sergio Leone; K: Amando Nannuzzi; M: Ennio Morricone; D: Mario Girotti ("Terence Hill"), Henry Fonda, Jean Martin, Piero Lulli

 

Der Gunslinger Jack Beauregard (Henry Fonda) ist in die Jahre gekommen und des Tötens müde. Er will dem Westen den Rücken kehren, um sich in Europa zur Ruhe zu setzen. Es gibt zwei Dinge, die ihm den Abschied erschweren. Da ist zum einen die "Wilde Horde", eine 150 Mann starke Gangstertruppe, die Beauregard mit Blei füllen möchte, weil der ihren betrügerischen Machenschaften um eine taube Goldmine auf die Spur gekommen ist. Zweitens wäre da noch Nobody (Mario Girotti), ein glühender Fan Beauregards, der diesem einen geschichtsträchtigen Abgang verschaffen möchte. Dazu muss letzterer nach Nobodys Vorstellung erst gegen die "Wilde Horde" antreten und anschließend unter großem Presserummel selbst in Gras beißen.

 

Die Kritik des Gunslingers:

Diese wohl beste Italo-Komödie aller Zeiten entstand im Jahr 1973. Keine Verarsche, sondern ein gelungener, witziger und fast schon ein bisschen wehmütiger Abgesang auf den Spaghetti-Western mit allem, was dazugehört, also authentischer Atmo, vielen Closeups, Zeitlupe und einem klassischen Soundtrack. Nebenbei gibt's etliche nette Soundspielereien, etwa wenn das Rasieren Jack Beauregards gegengeschnitten wird mit dem absolut identisch klingenden Striegeln eines Pferdes.

 

Bewertung: $$$$

 

Bodycount: 9 + ca. die Hälfte der "Wilden Horde"

 

Liebe, Splatter: 0/10

 

Specials:

Nobody ist von phänomenaler Schnelligkeit: klasse Szene beispielsweise, wie er den glatzköpfigen Revolverheld Buddy im Saloon vermöbelt, ohne mehr zu bewegen als seine Hände.

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