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Das Italowestern-Archiv
Sando Kid spricht das letzte Halleluja (Su le mani cadavere! Sei in arresto)

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Schwarzer Hut, steht mir gut ("Peter Lee Lawrence", Sando Kid)

Alternativtitel:

dt.: Sando Kid spricht das letzte Vaterunser, Sando Kid

it.: Un Dolar para Sartana 

 

R: Leon Klimovsky; B: Enrico Zuccherini, Sergio Bergonzelli, José Luis Navarro; K: Toni Maccoppi; M: Alessandro Alessandrini; D: Karl Hirenbach ("Peter Lee Lawrence"), Espartaco Santoni, Franco Agostini, Helga Liné, Maria Zanandrea

 

Gegen Ende des amerikanischen Bürgerkriegs ist Kid ("Peter Lee Lawrence") Sani bei den Konföderierten. Als Yankee-Truppen unter dem sadistischen Captain Grayton (Espartaco Santoni) das Lazarett einnehmen und die verwundeten massakrieren, versagt Kid, weil er nicht zum Schießeisen greifen kann. Die Demütigung sitzt tief, und so lässt er sich nach Kriegsende an der Waffe ausbilden und wird Mitglied der Rangers. Eines Tages ruft ihn ein Auftrag in seine Heimatstadt Springfield: Hier hat sich Ex-Captain Grayton inzwischen als Großgrundbesitzer breit gemacht, der die Farmer mit Hilfe seiner Schlägertruppe zum Verkauf ihres Landes zwingt. Er will durch die nahende Eisenbahn ordentlich Reibach machen. Kid, der sich inzwischen Sando Kid nennt, hilft den Farmern nicht nur mit seinem Colt, sondern schließt sie auch zu einer Genossenschaft zusammen, so dass sie ihr Land selbst vermarkten können. Schlussendlich gelingt es Kid mit Hilfe des Kopfgeldjägers "Dollar" (Franco Agostini) - "wie das gleichnamige Zahlungsmittel" -, die Gegend wieder zu befrieden.

 

Die Kritik des Gunslingers:

Schlapper Routine-Western aus dem Jahr 1971 mit immerhin vernünftigem Look und satten Sounds. Die deutsche Fassung leidet allerdings unter der dilettantischen Beschneidung, die zu etlichen unmotivierten Übergängen führt.

Karl Hirenbach ist einmal mehr der Früh-Hippie, der zuerst Waffen ablehnt, aber durch die Umstände gezwungen wird, den Colt anzulegen. Doch dann legt er richtig los und knallt quasi alles ab, was ihm vor die Rohre kommt. Sehenswert ist Trash-Queen Helga Liné, die als Barfrau Mabel auch mal mit Sando Kid durch die Federn huschen darf.

 

Bewertung: $$

 

Bodycount: 47 Gringos  1 Mexikaner  1 Frau

 

Explizite Brutalitäten:

Gleich zu Beginn des Films legt Captain Grayton en Masse Südstaatler um, egal, ob sie sich ergeben haben oder schwer verwundet um Gnade winseln: "Für mich ist der Krieg hier beendet. Ich entlasse Euch."

 

Liebe:

Sando Kid ist zwar der jungen Farmerstochter Leonore (Maria Zanandrea) versprochen, aber einen Kuss gibt's noch nicht einmal zum Abschied: 0/10

 

Splatter: 0/10

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