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Das Italowestern-Archiv
Der Mann, der aus dem Norden kam (Kitosch, l'Uomo che veniva dal Norte)

mannausdemnordentitel.jpg
Diese Schlaftablette inszenierte José Merino

R: José Luis Merino ("Joseph Marvin"); B: J.M., Fulvio
                           Gicca; K: Fausto
                           Rossi; M: Angelo Francesco Lavagnino; D: Jorge Hill ("George Hilton"),
                           Piero Lulli, Gustavo Rojo, Krista Nell
                           
                           Die kanadische Armee hat eine Ladung Goldbarren im Wert von einer 
                           halben Million Dollar nach Fort Eagles zu transportieren. Doch es lauert
                           Gangsterboss McCoy mit seiner bunt zusammengewürfelten Bande. Der 
                           gerissene Scout Kitosch (Jorge Hill) hat daher wenig Bock, den Transport zu
                           übernehmen. In dem sie den Gold- als Leichentransport tarnen, gelingt 
                           es den Rotröcken trotzdem, den Zaster sicher an den Bestimmungsort zu 
                           bringen. Doch ist Fort Eagles leider bereits von der McCoy-Truppe gehörig
                           aufgemischt und die Besatzung massakriert worden. Und mit den Banditen, 
                           die wegen des Goldes noch einmal vorbei schauen, muss sich das Fähnlein
                           Fieselschweif nun auseinandersetzen. Doch glücklicherweise sind 
                           Kitosch, sein Kumpel Donnell (Gustavo Rojo) und Major Zachary Baker (Piero 
                           Lulli) mit von der Partie.
                           
                           Die Kritik des Gunslingers:
                           Eine ziemliche Schlaftablette, die José Luis Merino ("Joseph Marvin") 
                           da 1966 verabreicht hat. Jorge Hill ("George Hilton") wirkt in seiner
                           gebügelten Wildlederkluft zumindest gewöhnungsbedürftig, und seine 
                           Mütze mit Biberschwanz sieht aus, als trägt er sein Geschlechtsteil auf dem 
                           Kopf spazieren. Zudem gibt's in der Inszenierung etliche Schlampereien: Wie
                           nietet man beispielsweise mit einem Schuss zwei Mann um, die zehn Meter
                           auseinander stehen?
                           Ein - negatives - Kapitel für sich ist wieder mal die unglaubliche deutsche
                           Synchro: So blödelt und prollt man sich durch den Plot. Kostproben: 
                           "Dir hat wohl einer unter den Pony geschissen?" oder "Bei nächster Gelegenheit haue ich Ihnen die
                           Fledermäuse aus der Dachluke!"
                           
                           Bewertung: $$(-)
                           
                           Bodycount: ca. 75 Gringos; ca. 50 Indianer
                           
                           Explizite Brutalitäten:
                           Ein etwas eigenwilliger Humor: Die Protagonisten lachen Tränen, während 
                           sie McCoys Banditen und verbündeten Indianern gleich dutzendweise die Lampe
                           ausblasen.
                           Als Kitosch einem fliehenden Mobster in den Rücken schießt, stellt er 
                           nur fest: "Das war der Rest vom Schützenfest."
                           
                           Liebe / Splatter: 0/10
                           

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Hier muss mal jemand aufräumen: Der dicke Gustavo Rocho wundert sich

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