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Das Italowestern-Archiv
Tampeko (Per pochi dollari ancora)

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Giuliano Gemma spielt vorübergehend "Blinde Kuh" ("Tampeko")

AT: Tampeko - Ein Dollar hat zwei Seiten

 

R: Giorgio Farroni ("Calvin J. Paget"); B: Augusto Finocchi, Massimiliano Capriccioli; Sandro Continenza, Remigio Del Grosso, Leonardo Martin, Gilles Demoulin; K: Rafael Pacheco; M: Bruno Nicolai, Ennio Morricone; D: Guillano Gemma, Nello Pazzafini ("Red Carter"), Sophie Daumier, Ángel De Pozo, José Calvo

 

1866, ein Jahr nach Kriegsende, hat eine Rebellenkompanie unter Führung von Major Sanders (Jaques Sernas) die Waffen immer noch nicht niedergelegt. Sanders, korrupt und geldgierig, macht gemeinsame Sache mit dem Banditenchef Riggs (Dan Vadis). Sie planen, die Soldaten auf das schwer bewaffnete Yankee-Fort Yuma zu hetzen und im Gefechtstrubel das dort gelagerte Gold zu rauben. Von diesem Plan kriegen die Nordstaatler Wind: Ein kleiner Trupp unter Führung von Captain Lefevre (Angel del Pozo) und Sergeant Pitt (Nello Pazzafini) wird losgeschickt, um Fort Yuma zu alarmieren. Gleichzeitig soll die Garnison gehalten werden, nur im Notfall auf die verblendeten Rebellen zu schießen. Mit dabei ist auch der kriegsgefangene Südstaaten-Lieutenant Gary "Tampeko" Diamond (Giuliano Gemma), der als Scout dient und seine alten Kameraden von dem selbstmörderischen Plan abhalten und zur Aufgabe bewegen soll. Doch bis die Sache ausgestanden ist, müssen noch allerhand brave und vor allem weniger brave Männer ins Gras beißen.

 

I/E 1966

 

Zitate:

“Fertigmachen zum Sterben, Captain: Ihr Major Sanders möchte gern reich werden.” (Tampeko zum diensthabenden Südstaaten-Offizier (Antonio Molino Rojo), der den Angriff auf das Fort leiten soll)

“Bete, aber was kurzes. Für Litaneien habe ich jetzt keine Zeit.”  (Captain Lefevre zu Tampeko)

 

Das sagt der Gunslinger:

Überdurchschnittlicher Western von Giorgio Ferroni, der sich auch in seinem zweiten Genre-Beitrag mit Gemma eher an amerikanischen Vorbildern orientiert. Die Geschichte allerdings passt, die Atmo ist stimmig, und die Schauspieler durch die Bank gut. Giuliano Gemma trägt, wie öfter bei  Ferroni, sein lausbubenhaftes Jungsgesicht durch den Set und lässt es sich selbst durch härteste Misshandlungen nicht entstellen. Darüber hinaus liefert er eine gelungene Kostprobe seiner Stuntman-Ausbildung, als er beispielsweise einen prügellustigen Yankee-Corporal ausschließlich durch Ausweichen verarscht. Der gute Musik-Score stammt von Bruno Nicolai, das melancholische Harp-Trompeten-Titelmotiv von Ennio Morricone (nicht im Vorspann genannt).

 

Rating: $$$+

 

Bodycount: ca. 23 Gringos

 

Explizite Brutalitäten:
- Captain Lefevre erschießt einen gefangenen und entwaffneten Banditen
- Tampeko muss durch die Riggs-Gang heftigste Misshandlungen erdulden

 

Liebe:
Es schnackelt und nicht zu knapp zwischen Tampeko und einem kessen Showgirl (Sophie Daumier): 4/10

 

Splatter: 2/10

 

Specials:
Sergeant Pitt besitzt einen kleinen Derringer, der später Tampeko gut zu Pass kommt

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