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Das Italowestern-Archiv
Son of Satan (The Redeemer: Son of Satan!)

AT:

Class Reunion Massacre (USA, Video-Titel)

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Nach dem Essen sollst Du rauchen ... (Nikki Barthen, Damien Knight)

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Jeanetta Arnette hat zumindest keine Zahnprobleme

R: Constantine S. Gochis; B: William Vernick; K: John Michael Beymer; M: Philip Gallo, Clem Vicari; D: Damien Knight, Jeanetta Arnette, Gyr Patterson, Nick Carter

 

Quelle: VHS (Joy)

 

Zehn Jahre nach ihrem Highschool-Abschluss erhalten John (Damien Knight), Cynthia (Jeanetta Arnette), Terry (Nick Carter), Jane (Nikki Barthen), Roger (Michael Hollingsworth) und Kirsten (Gyr Patterson) die Einladung zum Treffen ihrer Abschlussklasse in der alten Schule. Allen sechs gemeinsam ist, dass sie seit jeher einen Scheißdreck auf ihre Mitmenschen geben, es sei denn, sie sind dem eigenen Vorteil nützlich. Die seit Jahren aufgegebene und etwas abgelegene Schule wirkt zwar etwas unwirtlich, und die sechs Unsympathen scheinen die einzigen Teilnehmer des Klassentreffens zu sein. Doch als sie der Hausmeister (T.J. Einkbinder) reinlässt und sie die festlich eingedeckte ehemalige Mensa sehen, schwinden erstmal die Bedenken. Nachdem sie das Buffet geplündert haben, sind sie bereit für ein paar unangenehme Wahrheiten: Erstens ist die Schule abgeschlossen, die Fenster sind vergittert. Zweitens ist der echte Hausmeister (Eric Kjoenes) tot: Der Zausel, der ihnen die Tür aufmachte, hatte sich mit einer entsprechenden Latexmaske getarnt. Drittens schließlich stehen sie auf der To-Do-Liste eben jenes Killers, der sich natürlich im Gebäude befindet und die Jagd auf unsere vollgefressenen jungen Freunde eröffnet.

 

USA 1978

 

Zitate:

John: „Du ermordest vier Menschen und hälst Dich für gesund???? – Killer: „Ich habe fünf Menschen ermordet und mich nie besser gefühlt.“

 

Die Kritik des Gunslingers:

Dieser ziemlich graupige Grusler mit sehr durchschnittlichen Darstellern, die dazu ordentlich Wortmüll absondern, ist nicht völlig in die Beinkleider gegangen. Geschichte und Regie sind total verkorkst, so dass es schwer ist, Rückblenden und Gegenwart zu trennen. Doch bringt dies wiederum einen gewissen wohl nicht gewollten experimentellen Touch herein. Im Schulgebäude gelingen dank einer guten Kameraführung und entsprechenden Ausleuchtung zudem ein paar schöne Einstellungen. Der Killer, den das Skript unterschwellig als Teufel in personam verkauft, ist schon starker Tobak mit seiner fundamental-christlichen Mission. Warum der sich gerade ein paar 08/15-Egoisten ausgesucht hat, um ein butiges Exempel zu statuieren?

Die VHS-Fassung (Joy) ist kräftiger beschnitten als Jungs bei der Brit Mila: Anstatt der auf dem Cover angegebenen 86 läuft das Band mit Mühe 70 Minuten. Auch die Astro-DVD-Fassung scheint trotz „Uncut“-Vermerk nicht unverstümmelt zu sein.

 

Rating: $$ (Trash: $$$)

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