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Das Italowestern-Archiv
Geh zur Hölle (Trick Baby)

AT:

The double Con

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Mel Stewart kuschelt mit Vernée Watson

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Toni Mazzada schiebt einen Hals

R: Larry Yust; B: L.Y, T. Raewyn, A. Neuberg, K: Isidore Mankofsky; M: James Bond; D: Kiel Martin, Mel Stewart, Dallas Edward Hayes, Bevery Ballard, Vernée Watson

 

Quelle: VHS (mcp/Magic)

 

Johnny O’Brian (Kiel Martin), genannt „Fox“, ist zwar als Sohn einer schwarzen Mutter im Ghetto von Philadelphia geboren: Während er in der Community als „Mischling“ oder sogar Schwarzer gilt, geht er optisch problemlos als Weißer durch. Zusammen mit seinem Ziehvater „Blue“ Howard (Mel Stewart) ist er extrem erfolgreich in Sachen Trickbetrug. Als sie den reichen Italiener Frascatti (David Thomas) mit falschen Diamanten abziehen, gibt’s Ärger. Der Betrogene echauffiert sich dermaßen über den Betrug, dass er einen Herzinfarkt erleidet und später stirbt. Leider war Frascatti der heißgeliebte Onkel von Mafiaboss Nino Pirelli (Toni Mazzada), der seine Verbindungen zur Polizei spielen lässt, um die Übeltäter ausfindig zu machen. Der korrupte schwarze Bulle Dod Murray (Dallas Edward Hayes) erpresst nun 5.000 Dollar von den Beiden, damit er sie nicht an Pirelli verpfeift. Dass der Cop seine Kohle nicht bekommt, ist Ehrensache, aber nun wird der Boden richtig heiß, zumal Blue unbedingt noch einen lukrativen Grundstücks-Schwindel abwickeln möchte, bevor sie sich absetzen.

 

USA 1973

 

Die Kritik des Gunslingers:

Blaxploitationfilm, der zur Mitte hin an Tempo und Stringenz verliert, um wieder anzuziehen, als der Grundstücksdeal durch eine kleine Panne gefährdet wird und Murray erkennt, dass ihn die Jungs geleimt haben. Als einen der Action-Höhepunkte gibt’s dann eine gut gemachte Verfolgungsjagd zu Fuß durchs Ghetto. Der Film spielt augenzwinkernd mit rassistischen Vorurteilen, denn auf diesen fußt der Geschäftserfolg von Fox und Blue: Bei den Betrügereien tritt Fox immer als dominates weißes Arschloch auf, während Blue mal den armen, unterwürfigen, mal den doof-gutmütigen Schwarzen gibt.

Die 70er-Pimp-Atmo und der Funk-Score von James Bond (wer steckt hinter diesem Pseudonym? Mail) sind großartig. Dies und die durch die Bank guten Darsteller heben den Film über den Genre-Durchschnitt.

 

Rating: $$$+

 

Splatter: 2/10

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