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Das Italowestern-Archiv
Hölle der lebenden Toten (Virus)

AT:

Inferno dei Morti-Vivendi (I)

Zombi 5: Ultimate Nightmare (I)

Apocalipsis caníbal (E)

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Margret Evelyn Newton macht uns die "Scream-Queen"

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Oma drückt 'ne Katze im Gekröse

R: Bruno Mattei („Vincent Dawn“); B: B.M., José Maria Cunilles, Claudio Fragasso; K: John Cabrera; M: Goblin; D: Margit Evelyn Newton, Frank Garfield, Selain Karay, Robert O`Neal

 

Quelle: DVD (Laser Paradise)

 

In einer geheimen amerikanischen Bio-Fabrik auf Papua-Neuguinea kommt’s zu einem Ausfall des Sicherheitssystems, und das Produkt, ein neues Virus, droht auszutreten. Zwei Schnarchnasen, deren Schutzkleidung kurioserweis’ ausschließlich aus einem dünnen Gummimäntelchen besteht, sollen im Keller die Ursache feststellen. Hier finden sie eine augenscheinlich tote Ratte in den Kabeln. Doch ist der tote Nager überraschend aktiv: Das agile Tierchen greift einen der Domestiken an und richtet unter dessen Gummiponcho erstmal einen ordentlichen Fleischsalat an. Kurz darauf verwandeln sich die gesamten Angestellten unter Einfluss des ausgetretenen Virus, das sich rasend schnell ausbreitet, in kannibalische Zombies. Eine aus vier mordgierigen Bumsköppen bestehende „Spezialeinheit“ soll wieder für Ruhe und Ordnung sorgen, unfreiwillig verstärkt durch ein Reporterpärchen, das die Truppe vor zombieesken Ordensbrüdern gerettet hat. Erstmal macht man Station in einem Virus-geplagten Eingeborenendorf, dessen Bewohner, auch im gesunden Zustand bereits Kannibalen, durch die bemalten Brüste der nackten Reporterin gnädig gestimmt werden. Dann wird richtig Party gemacht mit seltsamen Ritualen, viel Fleisch auf der Gabel und anschließender Kotzerei. Als sich zum Ausklang des orgiastischen Fests eine Rotte Zombies aus ihren Gräbern erhebt und sich wegen ihrer offenen Beine beschweren kommt, muss die Truppe weiter. Man hat schließlich noch ein Geschäftsgespräch mit der Belegschaft der Virus-Fabrik.

 

I/E 1980

 

Zitate:

„Als Chemikerin ist sie `ne Pflaume, aber ihre Pflaume ist unschlagbar.“ (Schnarchnase1 zu Schnarchnase 2)

 

„Überlass mir das Drecksschwein.“ – Ratatatatat – „Verdammt – die sind nicht totzukriegen!“ (Die Spezialeinheit begegnet das erste Mal den Infizierten)

 

Die Kritik des Gunslingers:

Billig-Trash von Bruno Mattei, der die in den 70ern ungemein erfolgreichen Genres Zombie- und Kannibalenfilm miteinander vermixt. Dazu wird dem Werk eine krude Öko-Polit-Botschaft untergejubelt, die im Lauf der Geschichte allerdings keine Rolle mehr spielt: So soll das durch den amerikanischen HOOP-Konzern gezüchtete Virus eigentlich dazu dienen, dass sich die „Hungerleider“ der Dritten Welt selbst ausrotten. Die Handlung springt dabei völlig unmotiviert zwischen einzelnen Schauplätzen hin und her; die Schauspieler sind absoluter Mist, Atmo ist nicht vorhanden, und zwischendrin werden zur Auflockerung immer wieder völlig überflüssige und unpassende Tiersequenzen aus Dokumentationen eingespielt. Dabei weiß der Film den Trashfreund durchaus zu unterhalten: Es gibt etliche – allerdings recht schlecht gemachte – Gore-Effekte – vor allem die Katze, die aus dem Bauch der Zombie-Oma springt ;-) - und viel unfreiwillige Situationskomik – vor allem die Katze, …, die auch aus dem lausigen Buch resultiert. Der pompöse Orgel-Düster-Score der Gruppe Goblin funktioniert auch hier, obwohl er kein originärer ist, sondern den Filmen „Dawn of the Dead“ und „Alien Contamination“ entstammt. Laut Mattei war dies möglich, weil die Plattenfirma der Band mit im Produktionsboot saß.

 

Rating: $ (Trash: $$$$$)

 

Splatter: 6/10

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