Make your own free website on Tripod.com
Home | English Version | The Songs, the Lyrix | Horror, Grusel, Classix | Thriller, Cops'n'Robbaz | Pseudonyme | Linx | Impressum | Zum Gästebuch
Das Italowestern-Archiv
Der Wolf - Horror pervers (Rote Lippen, Sadisterotica)

AT:

El Caso de las dos Bellezas (E)

sadisterotica_1.jpg
Ringelpietz mit Anfassen: Michel Lemoine und Rosanna Yanni

sadisterotica_2.jpg
Der Gentleman genießt und schweigt: Adrian Hoven

R: Jesus Franco; B: J.F., Luis Revenga, K: Jorge Herrero, Franz Hofer; M: Jerry van Rooyen; D: Janine Reynaud, Rosanna Yanni, Adrian Hoven, Marcelo Arroita-Jáuregui

 

Quelle: VHS (Zenit)

 

Diana (Janine Reynaud) und Regina (Rosanna Yanni) sind nicht nur ein reizendes bisexuelles Liebespaar, sondern auch das Detektiv-Duo „Rote Lippen“. Während Regina eher für die handgreiflichen Dinge zuständig ist, hat sich Diana auf die romantischen Aufgaben kapriziert. Das Team ist engagiert vom Millionär Radeck (Adrian Hoven), der seine Ex vermisst, das Model Lida (Maria Antonia Redondo). Lida scheint das 8. Opfer einer Entführungsserie zu sein, der bevorzugt Tänzerinnen und Fotomodelle zum Opfer fallen. Die Spur führt in die Galerie von Albert Carimbuli (Alexander Engel), in der eine Ausstellung des geheimnisvollen Malers Claus Tiller läuft. Tiller malt und skulptiert bevorzugt tote Frauen, die den Verschwundenen frappierend ähneln, und Radeck erkennt auf einem Bild auch prompt Lida wieder. Kurze Zeit später werden der Nachtwächter der Galerie (Jesus Franco) und Carimbuli gemeuchelt. Doch vorher gelingt es Diana, dank eines selbstfabrizierten Cocktails und ihrer reichlich vorhandenen Reize, den Galeristen zu einer Blankounterschrift zu bewegen und sich so eine eigentlich unverkäufliche Tiller-Skulptur zu sichern. Jetzt geraten die beiden Detektivinnen erst Recht in Schusslinie des Künstlers, der eh’ bereits ein Auge auf Regina geworfen hat, um sein ultimatives Kunstwerk zu erschaffen. Außerdem birgt die Skulptur ein entlarvendes Geheimnis.

 

D/E 1969

 

Zitate:

„Männer lieben dumme Frauen, und das ist das Wichtigste.“ (Diana)

 

„Dieses Zusammentreffen ist ein Wink des Schicksals. Sie müssen mir Modell stehen, und zwar sofort.“ (Claus Tiller zu Regina)

 

Die Kritik des Gunslingers:

Spätestens zu Beginn, wenn sich Morpho (Michel Lemoine), der zauselige Gehilfe des Malers, die bestrapste, fast nur mit Brautschleier bekleidete Lida schnappt, ist der Rahmen des Films abgesteckt. Ein bisschen Nacktes, ein wenig Gewalt, etwa, wenn Claus Tiller den Nachtwächter mit einem Säbel durch den Hals an die Wand nagelt, und eine Menge Leerlauf. Die Sleaze-Elemente sind hier so sparsam gesetzt, dass die einsetzende Langeweile den Pilskonsum des Gunslingers ordentlich befeuerte. Chris Howland als Interpol-Mann agiert leider ebenfalls nicht bescheuert genug, um hier vielleicht Humorkontrapunkte zu setzen. Der Score erinnert in weiten Teilen an die Verkehrssicherheitssendung „Der 7. Sinn“, falls sich da noch jemand erinnern kann: Trompetendominierte Easy-Listening-Musik, gemixt mit etwas Instrumental-Beat zum Nackichmachen für die Go-Go-Tanten im Club.

 

Rating: $ (Trash: $$)

 

Splatter: 1/10

 

Enter supporting content here