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Das Italowestern-Archiv
Torso - Die Säge des Teufels (I Corpi presentano Tracce di Violenza carnale)

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Der Killer bei der Arbeit

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Suzy Kendall hat den Kaffee auf

R: Sergio Martino; B: S.M., Ernesto Gastaldi; K: Giancarlo Ferrando; M: Guido & Maurizio de Angelis; D: Suzy Kendall, Tina Aumont, Luc Merluda, John Richardson

 

Quelle: DVD (VZ HandelsGmbH)

 

Inhalt:

Eine Mordserie erschüttert eine italienische Universitätsstadt. Bevorzugte Opfer sind schnieke amerikanische Gaststudentinnen, deren entseelte Gebeine man grausam verstümmelt auffindet. Einzige Spur ist ein rot-schwarzer Schal, mit dem die Gutsten offensichtlich vom Leben zum Tode befördert worden sind. Der Studentin Daniela (Tina Aumont) kommt der Fetzen grausam bekannt vor, sie kann sich aber nicht so recht erinnern. Ihr Verdacht fällt schnell auf den seltsamen Kommilitonen Stefano (Roberto Bisacco), der sie seit geraumer Zeit mit seiner Libido behelligt und der auch Schalträger ist. Zusammen mit ihren Freundinnen Jane (Suzy Kendall), Katia (Angela Covello) und Ursula (Carla Brait) setzt sie sich ins Zweitdomizil ihres Onkels auf dem platten Land ab. Doch vergebens: Erst wird der gemeuchelte Stefano vor der Tür abgekippt, dann erwischt es die Ladies selbst. Nur die durch einen Treppensturz gehandicappte Jane überlebt, weil der Killer sie in ihrem Bettchen übersieht und durch den Brötchenboy aus dem Dorf gestört wird. Aufgrund ihres verstauchten Fußes kann sie das Haus aber nicht verlassen, und auf ihre Lichtzeichen reagiert niemand. Jane muss hilflos abwarten, bis der Killer zurückkehrt, um die Leichen wegzuräumen.

 

I 1973

 

Zitate: 

„Der Tod ist der beste Hüter von Geheimnissen.“ (John Richardson)

 

 

Die Kritik des Gunslingers:

Ungeachtet des dämlichen deutschen Reißer-Untertitels entpuppt sich „Torso“ als solide gemachter Giallo, der selbst in der stümperhaft geschnittenen FSK-16-Fassung durchaus spannend ist. Er enthält alles, was der Genre-Fan begehrt: viel nackte Tatsachen, einen gewalttätigen Killer, der sich nicht scheut, seine schwarzen Handschuhe blutig zu machen und einen bedrohlich wummernden Score, diesmal aus der Feder der de-Angelis-Brüder. Zudem ist der Film, der seine Verdächtigen geschickt präsentiert, wirklich gut fotografiert. Das Ende mit seiner Küchentisch-Psychologie hingegen ist ziemlich schwach geraten.

Hände wech von der MMV-Ramsch-Version des Films! Die Schnitte sind - wie bereits gesagt - derbe und mindern den Spaß kollossal. Es lohnt sich hier, ein paar Euronen mehr zu investieren und nach der ungeschnittenen (?) X-Rated-Ausgabe zu schauen.

 

Rating: $$$+

 

Splatter: 3/10

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