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Das Italowestern-Archiv
Zombie Holocaust (Zombi Holocaust)

AT:

Zombies unter Kannibalen

La Regina dei Cannibali (I)

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Dakkar bedroht Ian McCulloch und Alexandra Delli Colli

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Alexandra Delli Colli als Prilblumen-Königin

R: Marino Girolami („Frank Martin“); B: Fabrizio De Angelis, Romano Scandariato; K: Fausto Zuccoli; M: Nico Fidenco, Walter E. Sear; D: Ian McCulloch, Alexandra Delli Colli, Donal O’Brien (“Donald O’Brian, Sherry Buchanan

 

Quelle: DVD (KSM)

 

In einer New Yorker Uni-Klinik gehen Leichen seit geraumer Zeit verschiedener Körperteile verlustig, die der geheimnisvolle Täter scheint’s der Verspeisung zuführt. Ertappt wird ein von den pazifischen Molukken stammender Krankenpfleger, der sich darauf mit den Worten „Kito hat’s befohlen“ via geschlossenes Fenster ein paar Stockwerke tiefer begibt. Da der Polizei in den letzten Wochen diverse Kannibalen ins Netz gegangen sind, die sich auf den „Kito“-Kult beriefen, liegt eine Expedition in zur gleichnamigen Insel nahe. Leiter wird der FBI-Mann Peter Chandler (Ian McCulloch) zusammen mit der Anthropologin Lori Ridgeway (Alexandra Delli Colli), die noch von Peters Kollegen George (Peter O’Neal) und dessen Perle, der Reporterin Susan (Sherry Buchanan), begleitet werden. Erste Anlaufstation ist Dr. Obrero (Donal O’Brien), der auf den Molukken auf Albert Schweitzer macht und seine Hilfe angeboten hat. Am nächsten Tag macht sich die Gruppe, begleitet von ein paar einheimischen Trägern, auf nach Kito. Hier beginnt das übliche Spiel: Erst werden die meisten Träger durch agressive Eingeborene zerhackt und halb verspeist, dann sind die Europäer an der Reihe. Zwischenzeitlich tapern auch noch ein paar Zombies aus dem Gebüsch und machen den Trubel komplett. Die Überlebenden kommen dann Doc Obrero auf die Schliche, der hinter dem Kito-Kult steckt, um in Ruhe seinen Gehirn-Transplantations-Experimenten frönen zu können. Doch nachdem Peter einen Zombie mithilfe eines Bootsmotors geschreddert und einen anderen aufgeschlitzt hat, landet er selbst auf dem Operationstisch des emsigen Wissenschaftlers. Lori hingegen wird von den Eingeborenen entführt und avanciert vom potenziellen Opferlamm zur nackten weißen Göttin mit aufgeklebten Prilblumen. Dann war Film alle und Flasche leer.

 

I 1980

 

Zitat:

„Sie werden zukünftig ohne ihre Haarpracht auskommen müssen. Dieses kleine Opfer für die Wissenschaft werden Sie aber wohl gerne erbringen.“ (Doc Obrero, der seine Forschungsobjekte zu skalpieren pfllegt, zum festgeschnallten Peter)

 

„Sie werden schon morgen in einem jüngeren Körper erwachen. Dann erzählen Sie mir, ob die Operation ein Erfolg war.“ (Obrero)

 

Die Kritik des Gunslingers:

Diese Mixtur aus Abenteuer-, Zombie-, Kannibalen- und Mad-Scientist-Film ist genauso umgekippt wie der von Wassergeflügel zugeschissene Tümpel vor meiner Haustür. Während der New Yorker Teil sogar noch durchgeht, was Ausstattung und Atmosphäre angeht, wird’s im Pazifik völlig grotesk. Die Expedition bewegt sich ausschließlich durch aufgeräumte Parklandschaften: Für die Dschungel-Atmo müssen ein paar Palmen herhalten, hinter denen ein paar Nackte im Lendenschurz umeinander tollen. Immerhin gab man sich beim Makeup der Zombies und den Gore-Szenen ein wenig Mühe, die in der mir vorliegenden, um knapp 15 Minuten gekürzten Fassung allerdings nahezu komplett eliminiert wurden. Hier bleiben als Schauwerte gerade mal die erigierten Brustwarzen von Alexandra Delli Colli übrig. Auch der Soundtrack, hinter dem immerhin Großmeister Nico Fidenco steckt, bietet nicht allzu viel: eine Mischung aus frühem Elektro- und schwülem Instrumental-Discosound. Noch ein Wort zu den Zombies: Kann mir einer mal verraten, warum die sich in einer Szene so bewegen wie unsereins nach einem heftigen Besäufnis, in der nächsten aber bereits wieselflink dem Gegner an die Kehle gehen? Tipp zum Schluss: Trash-Afficionados, die dennoch einen Blick riskieren möchten, sollten in jedem Fall zur ungeschnittenen Fassung greifen.

 

Rating: $ (Trash $$$$$)

 

Splatter: 3/10 (geschnittene Fassung)

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