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Das Italowestern-Archiv
Stacco (Quel pomeriggio Maledetto)

AT:
Objetivo: matar (E)

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Alberto dell'Acqua droht die Totalrasur

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Lee van Cleef sucht die Verbindung

R: Mario Siciliano („Marlon Sirko“); B: Santiago Monicada, M.S., Stuart Hersh; K: Alejandro Ulloa; M: Stelvio Cipriani; D: Lee van Cleef, Alberto dell’Acqua (“Robert Widmark”), Carmen Cervera (“Tita Barker”); John Ireland

 

Quelle: VHS (Starlight Video)

 

Der Überfall auf die Einnahmen einer Hunderennbahn soll der letzte Coup von Harry Chapman (Lee van Cleef) sein, der sich danach mit seiner Freundin Krista (Carmen Cervera) zur Ruhe setzen will. Zwar gelingt der Coup, doch Krista und Chapmans Kompagnon Jack (Aldo Bufi Landi) leimen Harry: Ersteren bleibt die Knatter, letzterem der Knast. Mit Hilfe seines Zellengenossen Max gelingt es Chapman, Kontakt mit der „Organisation“ aufzunehmen, die ihn aus dem Bau holt. Dafür verdingt er sich als Killer für den Mob. Als ihn die Gangster aber auf Max ansetzen, schmeißt Harry hin und seilt sich mit einem letzten Job für einen geheimnisvollen Auftraggeber nach Spanien ab. Zufall oder Plan? Sein letztes Opfer soll ausgerechnet Jack sein, der inzwischen unglücklich mit der geldgeilen Kristin verheiratet ist. Da eine Stellung beim Mob aber per se unkündbar ist, sitzt ihm nun Luc (Alberto dell’Acqua) am Hacken, eine so aufstrebende wie skrupellose Nachwuchskraft des Syndikats. Während Luc auf der Jagd nach Harry eine Blutspur an der Costa Brava entlangzieht, versucht dieser den Plan zu entwirren, in dem er eine wichtige Rolle spielt.

 

I/E 1976

 

Zitat:

„Harry, du bist dazu da, Aufträge auszuführen und nicht sie zu hinterfragen.“ (Paul, Harrys Chef, zu seinem Angestellten)

 

Die Kritik des Gunslingers:

Sicilianos Thriller fängt richtig gut und ruppig an: Das betrifft weniger die physische Gewalt als vielmehr den Zynismus und die Gleichgültigkeit der Protagonisten, für die nur Materielles zählt. So springt Max’ Freundin fast direkt mit Luc in die Kiste, nachdem dieser ihn kaltgemacht hat. Von Krista gar nicht erst zu reden. Doch als die Handlung nach Spanien springt, verliert die Geschichte mehr und mehr ihre Linie und wird zunehmend verworren. Trotzdem bleiben noch etliche Punkte auf der Habenseite: Die Mitt-Siebziger-Jahre-Atmo ist famos, inklusive beschissener Klamotten und Frisuren – lohnt sich alleine schon wegen Van Cleefs Perücke. Unschlagbar beispielsweise auch die Disse, in der Chapman von einer Transe seinen letzten Auftrag zugesteckt bekommt. Dementsprechend cool ist Ciprianis Soundtrack, eine gelungene Mischung aus 70s-Funk- und Eurodisco-Elementen: Ich meine sogar, dass sich hier drei Jahre später Patrick Hernandez für seinem Trash-Dance-Hit „Born to be alive“ bedient hat. Aber da kann ich mich auch täuschen.

 

Rating: $$$ (Trash: $$$)

 

Splatter: 2/10

 

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