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Das Italowestern-Archiv
Das Labor des Grauens - The Freakmaker (The Mutations)

AT:

The Freakmaker

The Clone

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Haben Großes vor: Donald Pleasance ...

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... und Tom Baker

R: Jack Cardiff; B: Robert D. Weinbach, Edward Mann; K: Paul Beeson; M: Basil Kirchin, Jack Nathan; D: Donald Pleasance, Tom Baker, Scott Anthony, Brad Harris, Julie Ege

 

Quelle: VHS (Cannon/VMP)

 

Professor Nolters (Donald Pleasance) Interesse gilt allein den Möglichkeiten der Genetik: das Schaffen neuer Rassen, das Klonen – das ist seine Welt. Doch ist sein Interesse nicht nur akademischer Natur: Im heimischen Labor schwiemelt er mit Hilfe seines selbstgebastelten Psychotrons an einer Kreuzung zwischen Mensch und Pflanze, um so eines Tages Hunger und Elend auf der Welt zu bekämpfen. Das dazu nötige menschliche Verbrauchsmaterial lässt er sich vom missgestalteten Lynch (Tom Baker) besorgen, Chef eines Kuriositätenkabinetts. Lynch und sein zwergwüchsiger Kompagnon Burns (Michael Dunn) tun mit, weil sie sich von Nolter die operative Beseitigung ihrer Leiden erhoffen. Die grauenvoll verunstalteten Opfer der Nolterschen Experimente kommen in die Freakschau, bis der Tod sie erlöst. Das geht so lange gut, bis eines der Opfer (Scott Anthony) aus dem Labor entkommt und sich die Freaks gegen den verhassten Lynch auflehnen.

 

GB 1973

 

Die Kritik de Gunslingers:

Passabler Horrorschlock des hauptamtlichen Kameramannes Jack Cardiff, der sich unter anderem bei Tod Brownings „Freaks“ und einschlägigen Mad-Scientist-Filmen bedient. Die Tricks gehen in Ordnung, wenngleich man sich manchmal ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Ein Plus: Die Laborkreaturen werden erst gegen Ende direkt gezeigt; vorher sorgen Andeutungen und Publikumsreaktionen – wie die mit zittriger Hand angezündete Zigarette - dafür, dass sich die Spannung bis zum Schluss hält. Vor allem der Jahrmarkt und das riesige Haus des Wissenschaftlers liefern der Kamera zudem genug Futter für ein paar schöne Einstellungen. Das Ensemble spielt gut mit, auch wenn Brad Harris, diesmal mit Brille, wieder mal nicht wirklich weiß, was er in diesem Film soll. Aber das hat Brad Harris wohl eh’ in keinem seiner Filme gewusst.

Tragische Figur ist Lynch: eigentlich ein Mensch auf der Suche nach Liebe und Anerkennung. Doch macht er den Fehler, dies ausschließlich über Äußerlichkeiten erreichen zu wollen. Er erkennt nicht, dass auch innere Werte zählen und stößt selbst sein tolerantes Ensemble unermüdlich vor den Kopf. So wird er wegen seiner Optik von den gesunden Menschen abgelehnt und wegen seiner Art von den „Freaks“ gehasst, die sich ihrerseits zu einer Geborgenheit gebenden, eingeschworenen Gemeinschaft zusammengefunden haben.

 

Rating: $$$ (Trash: $$$)

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