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Das Italowestern-Archiv
Die Legende vom Werwolf (Legend of the Werwolf)

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Aus Kindern (Mark Weavers) ....

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... werden Leute

R: Freddie Francis; B: Anthony Hinds ("John Elder") ; K: John Wilcox; M: Harry Robinson; D: David Riboul, Peter Cushing, Ron Moody, Lynn Dalby, Stefan Gryff

 

Quelle: VHS (Cannon/VMP)

 

Frankreich, Mitte des 19. Jahrhunderts: Auf der Suche nach was für zwischen die Kiemen fängt eine heruntergekommene Schaustellertruppe einen verwilderten kleinen Jungen (Mark Weavers). Der Kleine, Etoile genannt, wird Mittelpunkt der armseligen Schau, die noch eine ganzkörpertätowierte „russische Prinzessin“ und einen männchenmachenden Pudel anbietet. Der Junge wächst heran (David Riboul) und entdeckt bei Vollmond den Wolf in sich: Nachdem er das erste Mal einen Menschen verletzt hat, flieht er und gelangt nach Paris, wo er in einem abgewirtschafteten Zoo anheuert. Dort verliebt er sich in die junge Nutte Christine (Lynn Dalby), die mit ihren Kolleginnen bei den Tieren ihre Mittagspausen verbringt. Doch das Zur-Ruhe-Kommen dauert nur bis zur nächsten Vollmondphase: Etoile verwandelt sich wieder in einen Werwolf und bringt drei Männer um. Der Polizei-Pathologe Paul Cataflanc (Peter Cushing) glaubt erst an einen aus dem Zoo entlaufenen Wolf als Mörder. Die Polizei lässt also die Wölfe im Zoo töten. Aber als während des nächsten Vollmonds weitere Morde passieren, beginnt Cataflanc zu ahnen …

 

GB 1975

 

Zitat:

„Wir leben im 19. Jahrhundert: Es gibt keine Wölfe in Paris, außer im Zoo.“ (Kommisar Gerard (Stefan Gryff) zu Prof. Cataflanc)

 

Die Kritik des Gunslingers:

Die Aufmachung der Cannon-VHS führte mich auf die falsche Fährte: Ich erwartete so eine Art quietschbunten und stillosen Peter-Cushing-Exploitation-Film, also mit Glück was für Trash-Afficionados wie mich. Doch welche Überraschung: „Die Legende …“ entpuppt sich als atmosphärischer, altmodischer Gruselfilm, der durchaus mit Qualitätsware aus dem Traditionshaus Hammer mithalten kann. Er fügt zwar dem Werwolf-Thema keine neuen Aspekte hinzu, ist aber liebevoll gemacht, gut fotografiert und verfügt über einen stimmungsvollen Score. Darüber hinaus stehen dem Veteranen Cushing erprobte und gestandene Schauspieler zur Seite, echte Typen wie Ron Moody oder Hugh Griffith.  Etwas blässlich bleiben dagegen Hauptdarsteller David Riboul und sein Love-Interest Lynn Dalby.

Die Verwandlung, eigentlich ein Kernstück der Werwolf-Filme, ist unspektakulär, aber durchaus wirksam in Szene gesetzt, wenngleich der weißhaarige Werwolf etwas gewöhnungsbedürftig ist. Das Ende ist leider schwülstig bis zur Lächerlichkeit, was zu deutlichen Punktabzügen beim gnadenlosen Gunslinger führt.

 

Rating: $$$

 

Splatter: 3/10

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