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Das Italowestern-Archiv

Einer nach dem Anderen - ohne Erbarmen (Ad Uno ad Uno ... spietatamente)

AT:

Uno a Uno ... sin Piedad (E)

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Sydney Chaplin bewundert den Colt von Karl Hirenbach. "William Bogart" schaut zu.

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Ein Bett im Heuschober: Karl Hirenbach und Dianik Zurakowska

R: Rafael Romero Marchent; B: Eduardo Brochero, Odoardo Fiory, Marino Girolami, Tito Carpi; K: Emilio Foriscot; D: Karl Hirenbach (“Peter Lee Lawrence”), Guglielmo Spoletini (“William Bogart”), Eduardo Fajardo, Dianik Zurakowska

 

Quelle: TV-Ausstrahlung (mdr)

 

College-Absolvent Bill Grayson (Karl Hirenbach) hat ein Abstammungsproblem: Sein verschollener Vater, ein Colonel der Südstaaten-Armee, hatte einst die Sache der Konföderation verraten und sich mit 500.000 Dollar verdünnisiert. So hagelt’s für Sohnemann Hiebe, sobald er einem aufrechten Südstaatler nur seinen Namen nennt. Die Dinge scheinen sich zu wenden, als er den Mexikaner Charro (Guglielmo Spoletini) trifft: Charro hatte mitangesehen, wie der Colonel von seinen vier Kameraden aus Geldgier plattgemacht wurde. Diese haben sich mit Hilfe des Zasters zwischenzeitlich als wohlhabende und geehrte Veteranen sesshaft gemacht. Für Grayson geht’s nun um Rache und Rehabilitierung des Vaters, während Charro allein die 500.000 Dollar im Sinn hat. Da die Mission einigen Staub aufwirbelt, heftet sich bald der knochenharte Sheriff Lymon (Eduardo Fajardo) an ihre Fersen.

 

I/E 1968

 

Zitate:

„Und diesmal wird gründlich gestorben, Charro“ (LaTour (Sidney Chaplin) zu Charro)

„’Charro, Du bist wirklich der einzige Mensch, den ich kenne, der es schafft, von ganz unten anzufangen und noch tiefer zu sinken.’“ (Charro berichtet Bill über die Wertschätzung durch seine letzte Freundin)

 

Die Kritik des Gunslingers:

Ein bestenfalls zwiespältiges Werk, das Rafael Romero Marchent hier wieder ablieferte. Der Plot ist im Spaghettiwestern x-mal und noch dazu besser durchexerziert worden, wobei das Ende dann doch noch einen schön zynischen Überraschungsdreh bietet. Durch den gesamten Film zieht sich eine seltsame „Uneinheitlichkeit“. Das geht los bei den Locations: Spielt eine Szene noch in einer karstigen Berglandschaft, schleppen sich die Protagonisten in der nächsten Einstellung bereits über sehr europäisch anmutende Waldwege durch ein lichtes Birkenwäldchen. Gleiches gilt für den Score: Gibt’s einmal klassische Spaghettiwesternphrasen in genreüblicher Instrumentierung, werden andere Szenen durch überaus nervende, fast schon Pop-Musik untermalt. Da macht die grottige Defa-Bearbeitung, was Schnitt und Synchro angeht, den Kohl auch nicht mehr wirklich fett. Immerhin geben die Darsteller ihr Bestes im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

 

Rating: $$+

 

Bodycount: ca. 28 Gringos

 

Explizite Brutalitäten:

- Bill kriegt von Dörflern richtig Haue, weil er den falschen Nachnamen trägt

- Charro und Bill bestechen mit mehr als einer Handvoll Dollars fünf Mann, ihren Boss zu verraten. Nachdem dies geklappt hat, legt Charro alle Fünf um und nimmt das Geld wieder an sich.

 

Liebe:

Bill und die nicht nur mit ihren Reizen nicht geizende Miss Dolly (Dianik Zurakowska) dürfen eine Runde im Heu kuscheln. Aber Kinder, ich sage Euch: Das hat keine Zukunft. 2/10

 

Splatter: 0/10

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