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Das Italowestern-Archiv
Mord im Fahrpreis inbegriffen (Compartiments tueurs)

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Yves Montand sitzen ein Killer, ...

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... Pierre Mondy und eine lästige Erkältung im Nacken

R: Constantin Costa-Gavras; B: C-G; K: Jean Tournier; M: Michel Magne; D: Yves Montand, Catherine Allegret, Jaques Perrin, Claude Mann

 

Quelle: TV-Ausstrahlung (ZDF)

 

Der Nachtzug von Marseille erreicht seine Endstation Paris, doch eine Reisende hat leider ebenfalls ihre Endstation erreicht, und zwar schon vorher: Die junge Georgette (Pascale Thomas) ist tot. Erdrosselt von unbekannter Hand. Inspektor Grazzi (Yves Montand) und sein Assi Jean-Lou (Claude Mann) ermitteln in dem Mord, dem anscheinend jedes Motiv fehlt, denn die Tote ist weder ausgeraubt noch missbraucht worden. Erste Polizistenpflicht ist hier das Zusammentrommeln der Mitreisenden im Abteil, die sich inzwischen in alle Winde zerstreut haben. Schon bald sind zwei weitere Passagiere tot, und der Mörder scheint der Polizei immer genau einen Schritt voraus zu sein. Zeit ist also das vorrangige Problem von Inspector Grazzi, denn ihm hängt auch sein Vorgesetzter (Pierre Mondy) im Nacken, der wegen seiner anstehenden Beförderung rasch Ergebnisse vorweisen möchte. Erst ein eingelöster Lottoschein bringt die Ermittlungen entscheidend voran.

 

F 1965

 

Zitat:

„Glauben Sie wirklich, dass ich, Georges Valki, einen Mord aus Leidenschaft begehen könnte und noch dazu in der zweiten Klasse?“ (Charles Denner zu Yves Montand)

 

Die Kritik des Gunslingers:

Erster Film des Polit-Thriller-Papstes Costa-Gavras, in dem allerdings Politik noch keine, aber Spannung dafür eine große Rolle spielt. Schließlich bleibt der teuflische Plan hinter den Morden bis zuletzt im Dunkeln. Dazu kommt noch das astreine Ensemble, in dem unter anderem noch Simone Signoret, Michel Piccoli und Jean-Louis Trintignant mitmischen: Die Signoret liefert das gelungene Psychogramm einer einst berühmten Schauspielerin, die sich mit jungem Lover (Trintignant) und Selbstbetrug gegen das Altern stemmt. Piccoli ist grandios in seiner Kurzrolle als verklemmter, einsamer und verstörter Loser, der doch nur geliebt werden will. Erwähnenswert ist noch die gelungene Kameraarbeit und der Score, dessen Hauptmotiv an die US-Surfmusik der frühen 60er erinnert.

 

Rating: $$$$

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