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Das Italowestern-Archiv
Fluch des Wahnsinns (Cry Wolf)

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Geraldine Brooks ist sch... drauf ...

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Vielleicht liegt's an Errol Flynns Pfeife?

R: Peter Godfrey; B: Catherine Turney; K: Carl Guthrie; M: Franz Waxman; D: Errol Flynn, Barbara Stanwyck, Geraldine Brooks, Richard Baseheart

 

Quelle: TV-Ausstrahlung (WDR)

 

Ein etwas frostiger Empfang erwartet Sandra Marshall (Barbara Stanwyck), als sie der Familie Caldwell unangemeldet ihre Aufwartung macht. Ersten befindet man sich gerade in Trauer um den durch eine Lungenentzündung dahingerafften James Demarest (Richard Baseheart), Neffe des Familienoberhaupts Mark Caldwell (Errol Flynn). Zweitens entpuppt sich Sandra auch noch als Witwe des jungen Verblichenen, die ihre Erbansprüche geltend macht und solange bleiben will bis das verschwundene Testament wieder auf dem Teppich ist. Während insbesondere der finstere Mark die neue Schwägerin so rasch wie möglich loswerden will, hat diese in Marks Schwester Julie (Geraldine Brooks) eine Verbündete gefunden. Julie liegt mit dem Rest der Familie über Kreuz und wird von ihrem Onkel an der extreeeem kurzen Leine gehalten. Sie vermutet, dass Mark ihren Bruder aus Geldgier um die Ecke gebracht hat und sieht sich selbst als potenzielles nächstes Opfer. Dies Einschätzung Marks deckt sich zudem mit dem, was Sandra bereits von James erfahren hatte. In der nächsten Nacht kommt Julie tatsächlich bei einem Fenstersturz ums Leben, der alles andere als ein Unfall zu sein scheint. Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise, dass James noch lebt. Aber nichts ist so wie es ursprünglich schien.

 

USA 1947

 

Die Kritik des Gunslingers

Schade. Der Psychothriller beginnt wirklich stark: ein riesiges Haus mit langen Fluren und etlichen Treppen, unheilschwangere Personenkonstellationen und mittendrin ein richtig guter Errol Flynn als undurchschaubarer, abweisender Hausherr, der offensichtlich diverse Leichen im Schrank hat. Dazu kommen eine inspirierte Kameraarbeit und Ausleuchtung, die zusammen mit dem wiedermal guten Waxman-Score für eine düstere, bedrohliche Grundstimmung sorgen. Doch anstatt die Geschichte laufen zu lassen, musste sie anscheinend zum Hollywood-üblichen Happyend gezwungen werden. Das geschieht durch eine völlig unglaubwürdige Wendung im letzten Filmdrittel, die zusammenführt, was gar nicht zusammengehört.

Schlaumeiermäßig angemerkt: Entgegen anders lautender Angaben wurde Flynn nicht in Australien, sondern in Irland geboren.

 

Rating: $$$

 

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