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Das Italowestern-Archiv
Piranhas (Piranha)

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Barbara Steele ist sich selbst am nächsten

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Fast Fischfutter: Heather Menzies, Shannon Collins, Bradford Dillmann,

R: Joe Dante; B: John Sayles; K: Jamie Anderson; M: Pino Donaggio; D: Bradford Dillmann, Heather Menzies, Kevin McCarthy, Barbara Steele

 

Quelle: TV-Ausstrahlung (ARD)

 

 

Maggie McGowan (Heather Menzies) forscht im Auftrag eines privaten Suchdienstes nach dem Verbleib zweier Teenies, die aus der Sommerfrische nicht zurückgekehrt sind. Ihr zur Seite steht Paul Grogan (Bradford Dillmann), frustrierter Zivilisationsflüchtling und Flaschenfreund. Auf einem ehemaligen Militärgelände stoßen sie auf nicht allzu ermutigende Spuren der beiden Vermissten. Um sich Gewissheit zu verschaffen, ziehen die Unglücksraben den Stöpsel des größten Versuchsbecken. Ein verbliebener Wissenschaftler (Kevin McCarthy), der sie daran hindern will, kriegt kurzerhand einen auf den Schädel. Wieder zu sich gekommen, erzählt er eine haarsträubende Geschichte von einen neuen Rasse Piranhas, gezüchtet einst für den Vietnamkrieg: kälteunempfindlich, fit für Salz- und Süßwasser, giftresistent und vermehrungsfreudig wie ein Rudel Karnickel. Diese sind jetzt durch den Ausfluss in den nahegelegenen Fluss gegurgelt und bedrohen ein nahegelegenes Erholungsgebiet, nicht zu schweigen vom möglichen Durchmarsch ins offene Meer. Ein Wettrennen mit der Zeit beginnt. Pikant: Grogans kleine Tochter (Shannon Collins) befindet sich gerade auf einer Ferienfreizeit im gefährdeten Gebiet und wird getriezt, doch endlich den Freischwimmer zu machen.

 

USA 1978

 

Zitate:

„Das Wasser ist herrlich. Komm, springen wir rein!“ (Opfer 2 zu Opfer 1)

 

"Menschen essen Fische, aber Fische keine Menschen." (Der Campleiter zur verstörten Suzanne Grogan)

 

„Piranhas? Was ist mit den Piranhas?“ – „Sie fressen die Gäste auf, Sir.“ (Dialog im Freizeitpark)

 

Die Kritik des Gunslingers: 

Regisseur Joe Dante drehte seinen kleinen, gelungenen Tier-Horrorschocker im Kielwasser des drei Jahre zuvor herausgekommenen „Weißen Haies“, der offensichtlich auch die Kameraarbeit in diesem Film inspiriert hat. Die Geschichte weist dabei die genreüblichen Versatzstücke auf – dubiose Bio-Forschungsprojekte, die außer Kontrolle geraten, Verantwortliche, die nur am Vertuschen interessiert sind oder das extrem enge Zeitfenster, um die Katastrophe noch zu verhindern - und spielt mit den klassischen Ängsten, die einen auch beim Schwimmen auf dem See umme Ecke befallen können. In einer Nebenrolle als skrupellose Biologin Dr. Mengers ist die gereifte Sixties-Horrorqueen Barbara Steel zu sehen. Gut gemacht, flott erzählt und durchaus spannend.

In der Laborszene erweist Dante dem Pionier der Tricktechnik, Ray Harryhausen (z.B. „King Kong“) Referenz, indem er die dort rumwuselnden seltsamen Kreaturen mithilfe der von Harryhausen entwickelten Stop-Motion-Technik animierte.

 

Rating: $$$+

 

Splatter: 4/10

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