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Das Italowestern-Archiv
Frühstück mit dem Killer (Les Etrangers)

AT:

Quelli che sanno uccidere (I)

Geier können warten

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Hans Meyer steht dem Kopfgeld näher als dem Gesetz

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Michel Constantin und Julian Mateos werden keine Freunde mehr

R: Jean-Pierre Desagnat; B: J-P D, Pascal Jardin; Ernst Flügel; K: Marcel Grignon; M: Francois de Roubaix; D: Michel Constantin, Julian Mateos, Senta Berger, Hans Meyer

 

Quelle:

TV-Ausstrahlung (ARD)

 

Kaine (Julian Mateos) und zwei Komplizen überfallen eine Kleinstadtbank in New Mexico und legen ohne mit der Wimper zu zucken alle Augenzeugen um. Den Coup überlebt jedoch nur Kaine. Er versteckt die Beute – 1000 Dollar und ein Säckchen Rohdiamanten - in einer aufgegebenen Mine, macht dann aber schlapp. Der ehemalige Ingenieur Chamoun (Michel Constantin) findet den Bewusstlosen und erkennt den inzwischen steckbrieflich Gesuchten sofort. Chamoun hält sich mit seiner Frau May (Senta Berger) in einer Berghütte versteckt, weil ihm ein Gangstersyndikat an den Rockschößen klebt. Dem Paar fehlt noch ein bisschen Knatter, um sich endgültig nach Europa abzusetzen. In Kaine und seinen Diamanten sehen sie ihre Chance gekommen. Als dritte Partei mischt noch Chamouns Kumpel, der örtliche Polizeichef Captain Blade (Hans Meyer) mit, dem das Gesetz wenig, Prämien aber eine ganze Menge bedeuten. Bis der Abspann läuft, hat jeder bekommen, was er verdient.

 

F/I/D 1968

 

Die Kritik des Gunslingers:

Sieht man vom recht harten Beginn und dem rauhen Eintüten der Syndikatsschergen ab, bietet dieser eher ruhige Gangsterfilm nicht allzuviel für Spannungs-Junkies. Die an Überraschungen arme Geschichte lebt allein von den beiden Hauptcharaktären: So sucht der optisch angenehme, durchaus charmante Kaine gnadenlos seinen eigenen Vorteil: glatt, opportunistisch und skrupellos – eine Ratte ohne Format. Charmoun dagegen ist ein harter, aber gerader Typ, der – versprochen ist versprochen - die Beute selbst dann noch mit dem Gangster teilen will, als der ihn zum x-ten Mal versucht hat zu hintergehen. Michel Constantin erinnert mich dabei in seiner Knautschgesichtigkeit etwas an Yves Montand. Etwas aufgesetzt und unpassend wirken dagegen die humoresken Einsprängsel wie das biertrinkende Muli, Kaines Bügelsession oder die über windmaschinenartige Muli-Lungen philosophierenden Polizisten Percy und John-John. Und die schöne Senta Berger ist nur schmückendes Beiwerk inmitten rauher Kerls und leinwandfüllender Natur.

Einen Kurzauftritt absolviert Spaghettiwestern-Stammgast und dort „Sheriff vom Dienst“ Luis Induni, der als Drugstore-Besitzer von Kaine recht zügig verbleit wird.

 

Rating: $$$

 

Splatter: 1/10

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