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Das Italowestern-Archiv
Man nennt mich Halleluja (Testa t'ammazzo, Croce... sei morto... Mi chiamano Alleluja)

AT:
Trimm dich fit – Nimm Dynamit (Super8)

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George Hilton als tapferes Schneiderlein

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Charles Southwood als Ivan Rebroffs Duschhilfe

R: “Anthony Ascott” (Guiliano Carnimeo); B: Tito Carpi ;M: Stelvio Cipriani; K: Stelvio Massi ; D: “George Hilton” (Jorge Hill) , Charles Southwood, Agata Flori, Roberto Camardiel

 

Quelle: TV-Ausstrahlung (Tele 5)

 

Mexiko zu Zeiten der Revolution. General Ramirez (Roberto Camardiel) ist mal wieder auf der Suche nach neuen Einnahmemöglichkeiten; seine Kriegskasse ist durch den andauernden Feldzug und die ewigen Gelage seiner Truppe ziemlich ausgedünnt und die Bataillone Kaiser Maximilians machen ihm gehörig den Hintern heiß.

Nur allzu gern erinnert er sich da an seinen alten Freund und Kupferstecher Halleluja (George Hilton), eines der größten Schlitzohren des Westens und mit einem vielfältigen Arsenal an technischen Unmöglichkeiten gesegnet. Dieser soll Ramirez helfen, einen sagenhaften Juwelenschatz der Österreicher abzustauben. Gesagt, getan, leider stellen sich die Klunkern als billige Kopien heraus, und der „heiße Tip“ hat sich auch schon längst bis in die letzten Winkel herumgesprochen ... nacheinander tauchen nämlich eine Horde von Ganoven, eine Ordensschwester (Agata Flori) und ein russischer Zarenspross (Charles Southwood) auf, um sich an den Preziosen zu bereichern.

  

I 1971

 

Die Kritik des Sargnagels:

 

Mit dem SpencerHill-Klassiker „Vier Fäuste für ein Halleluja“ bürgerte sich der Ausdruck christlichen Jauchzens als Markenzeichen der spaßigen Spaghetti-Fraktion ein. Nach einigen erfolgreichen Sartana-Streifen mit Gianni Garko drehte Carnimeo noch etwas weiter an der Humor-Schraube, entwickelte daraufhin den klangvollen Charakter ´Halleluja´ und manifestierte damit endgültig seine humoristische Ausrichtung. Mit noch mehr Wassern gewaschen und einem loseren Mundwerk gesegnet als sein Vorgänger schlüpfte der ebenfalls Carnimeo-erprobte Uruguayo Jorge Hill in die Rolle des gewieften Zockers im Priesterkittel und schaffte damit wohl den endgültigen Durchbruch im Spaghetti-Genre.

Handwerklich stimmt wieder alles; Stelvio Massi liefert gewohnt schräge Bilder, schöne Unschärfe-Blenden und tolle Kontraste zwischen Detailaufnahmen und Totalen. Die Action ist stimmig und auf den Punkt, das Gunplay vom Feinsten. Leichen pflastern auch Hallelujas Weg, vor allem dank einer Nähmaschine Marke Seliger, die zur Gatling-Gun umfunktioniert wurde. Der Nachfolger „Beichtet Freunde, Halleluja kommt“ geriet um einiges gelinder, dafür wurde nochmals der Humor-Faktor potenziert.

  

Rating: $$$$

 

Bodycount: nach ca. 50 Umgemähten in der Öffnungssequenz das Zählen abgebrochen.

 

Love-Story: 0/10

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