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Das Italowestern-Archiv
Der FBI-Agent (G-Men)

AT:

Der FBI-Mann

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James Cagnes erklärt William Harrigan, dass er zur Schmiere geht

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Barton McLane endet genrespezifisch

R: William Keighley; B: Seton I. Miller; K: Sol Polito; M: Leo F. Forbstein; D: James Cagney, Margaret Lindsey, Robert Armstrong, Ann Dvorak

 

Quelle: TV-Ausstrahlung (ARD)

 

James “Brick” Davis (James Cagney) ist in den New Yorker Slums aufgewachsen. Vor einer schiefen Laufbahn bewahrt ihn McKay (William Harrigan), Typ “Gangster mit Ehrgefühl” und ein dickes Tier im „Amüsiergewerbe“, der Brick ein Jurastudium finanziert. Als ein alter Freund (Regis Toomey) vom Mob umgenietet wird, schließt Davis seine erfolglose Rechtsanwalts-Praxis und heuert beim FBI an. Nachdem er die Vorurteile seines Bosses Jeff McCord (Robert Armstrong) ausgeräumt hat, der um Bricks Kleinganoven-Vergangenheit weiß, darf er endlich auf Verbrecherjagd. Schön: Aufgrund einer Gesetzesänderung können die G-Men jetzt bewaffnet in den Gangsterkrieg ziehen, und so beginnen sie, die Liste der übelsten Mobster „abzuarbeiten“.  Bei einer Schießerei mit der Gang von Brad Collins (Barton McLane) kommt Bricks alter Kumpel McKay ums Leben, den die Gangster als lebenden Schutzschild missbrauchen. Nur der Ehrgeiz, Collins zu fassen, hindert Brick daran, die Marke darauf an den Nagel zu hängen. Noch dazu hat Collins Bricks neue Flamme Kay (Margaret Lindsay), Schwester seines Bosses, entführt.  

 

USA 1935

 

Die Kritik des Gunslingers:

 

Keighleys Erstling beginnt wie ein semidokumentarischer Werbefilm für das FBI, entwickelt sich in der zweiten Hälfte zu einem gut gemachten, actionreichen Gangsterstreifen. Die Autoverfolgungsjagden und Ballereien sind rasant gefilmt, und der Film insgesamt ist mit einem guten Jazz-Score unterlegt. James Cagney, mit Gangsterrollen groß geworden, war das erste Mal auf der anderen Seite des Gesetzes zu sehen, was beim Filmstart auch reichlich beworben wurde. Zudem kann er phasenweise sein komödiantisches Talent aufblitzen lassen. Der Rest des Ensembles kommt nicht großartig über das Abbilden der üblichen Klischees hinaus, aber mehr ist hier auch nicht erforderlich. FBI-Filme aus dieser Zeit sollten tatsächlich eine FBI-freundliche Stimmung in der Öffentlichkeit erzeugen: Die Behörde wurde zunehmend als Gegenpart zu der als korrupt geltenden und mit dem organisierten Verbrechen verbandelten Polizei aufgebaut und brauchte Geld und Männer.

 

Rating: $$$+

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