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Das Italowestern-Archiv
Schloss des Schreckens (The Innocents)

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Debora Kerr gehen ein paar Lichter auf

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Martin Stephens gibt den frühreifen Gentleman

R: Jack Clayton; B: William Archibald, Truman Capote; K: Freddie Francis; M: Georges Auric, Paul Dehn; D: Deborah Kerr, Martin Stephens, Pamela Franklin, Megs Jenkins

 

Quelle: TV-Ausstrahlung (ZDF)

 

Als ein reicher Lebemann (Michael Redgrave) der Pfarrerstochter Miss Giddens (Debora Kerr) einen Job als Gouvernante anbietet, scheint das ein Volltreffer zu sein. Sie soll sich mit allen Vollmachten um die verwaisten Mündel des Mannes kümmern, die in einem Landhaus in der englischen Provinz leben. Nach Ankunft auf dem schlossähnlichen Anwesen scheinen sich die Erwartungen der neuen Gouvernante mehr als zu erfüllen: Die kleine Nora (Pamela Franklin) ist ein Sonnenschein, ihr Bruder Miles (Martin Stephens) noch auf dem Internat. Kurze Zeit später allerdings wird Miles der Schule verwiesen. Mit Rückkehr des seltsam frühreifen, aber charmanten Jungen häufen sich die seltsamen Vorkommnisse und zerren an den Nerven der sensiblen Miss Giddens: Kerzen erlöschen plötzlich, Fenster schlagen mit Gewalt zu, unheimliche Stimmen erklingen, Dielen knarzen verräterisch, die Kinder verhalten sich zunehmend seltsamer. Noch dazu erscheinen der Gouvernante die Geister des unter ungeklärten Umständen verstorbenen Hausverwalters Quint (Peter Wyngarde) und ihrer durch Selbstmord aus dem Leben geschiedenen Vorgängerin Miss Jessel (Clydie Jessop). Als sich die Erscheinungen immer kräftiger manifestieren und die Kinder im Banne des Bösen zu stehen scheinen, fasst Miss Giddens einen folgenschweren Entschluss.

 

GB 1961

 

Zitate:

Nora: „Wo bleiben die Seelen der Verstorbenen?“ – Miss Giddens: „Im Himmel.“ – Nora: „Sind Sie da sicher?“

„Ich finde ein Junge, der immer brav ist, ist keine interessante Persönlichkeit.“ (Miles)

 

Die Kritik des Gunslingers:

Peter Claytons Hommage an die Gruselfilme der 30er- und 40er-Jahre zählt zu meinen „Alltime-Favourites“ des Genres. Die raffinierten Licht-Schatten-Spiele, tolle Kamerafahrten durch das weitläufige Gemäuer, ein schauriges Kinderlied und die strangen Sounds sorgen auch heute noch für eine Gänsehaut. Dazu kommen die herausragenden darstellerischen Leistungen des Ensembles: die wirklich unheimlichen Kinder, die am Rande des Wahnsinns operierende Debora Kerr und Megs Jenkins als Haushälterin Mrs. Grose, die den einzigen ruhenden Pol der Vernunft im Strudel der Geschehnisse bildet. Einzige Minuspunkte: Der Film schwächt sein Gruselpotenzial ab, indem er eine psychologische Deutungsmöglichkeit zulässt. Letztendlich könnten die Ereignisse auch durch die hysterische Miss Giddens ausgelöst worden sein. Zweitens zeigt Clayton seine Geister für meinen Geschmack zu ausgiebig und zu deutlich.

 

Rating: $$$$$-

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