Make your own free website on Tripod.com
Home | English Version | The Songs, the Lyrix | Horror, Grusel, Classix | Thriller, Cops'n'Robbaz | Pseudonyme | Linx | Impressum | Zum Gästebuch
Das Italowestern-Archiv
Ein Satansweib (His Kind of Woman)

satansweib1.jpg
Raymond Burr braucht ein neues Gesicht ...

satansweib2.jpg
... Vincent Price und Robert Mitchum wissen dies zu verhindern

R: John Farrow; B: Frank Fenton, Jack Leonard; K: Harry J. Wild; M: Leigh Harlane; D: Robert Mitchum, Vincent Price, Jane Russel, Charles McGraw

 

Quelle: TV-Ausstrahlung (ZDF)

 

Dan Milner (Robert Mitchum) ist Zocker vor dem Herrn, hat aber eine derbe Pechsträhne. Als ihn noch ein paar Mobster wegen ausstehender Spielschulden kräftig einen einschenken, ist er ganz unten. Da trifft es sich gut, dass ihm lokale Gangster ein lukratives Angebot unterbreiten: Für 50 Riesen soll sich Milner nach Mexiko abseilen und dort mal die Seele baumeln lassen. Dan sagt nicht lange nein, sackt die erste Rate ein und landet in „Morro’s Strandhotel“, einem Luxusschuppen am Golf. Hier macht er sich an die scharfe und tödlich gelangweilte Sängerin Eleonore Brent (Jane Russell) ran und forscht ziemlich erfolglos nach Hintergründen des seltsamen Jobs. Doch erst ein kurz darauf toter Undercover-Bulle verrät ihm mehr: Milner soll um die Ecke gebracht werden, nachdem er sein Gesicht und seine Identität an den New Yorker Spielhöllenking Nick Ferraro (Raymond Burr) abgetreten hat. Letzterer möchte nach vierjährigem Zwangsexil in Europa wieder in die Staaten zurück, um die schleifenden Geschäfte zu reorganisieren. Kurze Zeit später wird Dan bereits von Ferraros Gangstern entführt, die mit Hilfe des deutschen Chirurgen Krafft (John Mylong) teuflisches planen.

 

USA 1951

 

Zitat:

„Ich bin gerade dabei, mir die Krawatte abzunehmen. Vielleicht kann ich mich daran aufhängen.“ (Dan zu einem Bekannten am Telefon)

  

Die Kritik des Gunslingers:

Der Thriller lässt sich richtig gut an: „korrekte“ Schwarze-Serie-Atmo, was Ausleuchtung und Figurensetting angeht, und mittendrin der gewohnt lakonische Robster, der seine desperate Lage mit coolen Sprüchen kommentiert. Leider hält der Film das Level nicht und kippt in der zweiten Hälfte in Richtung Comedy. Hier hat Vince Price als verweichlichter Schauspieler und Errol-Flynn-Verschnitt Mark Cardigan, der nichts mehr herbeisehnt als ein echtes Remmi-Demmi mit richtigen Bleipusten, allerdings ein paar tolle Szenen. Jane Russel ist eher schmückendes Beiwerk und hat nicht viel mehr zu tun, als sich richtig in Positur zu setzen und ab und an einen Song zu trällern, die zudem teilweise deutsch synchronisiert sind (Schauder!). Nur selten übrigens war ein deutscher Filmtitel unpassender!

 

Rating: $$$

 

Enter supporting content here