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Das Italowestern-Archiv
Rocco, ich leg dich um (L´ultimo Killer)

R: Guiseppe Vari; B: Augusto Caminito; K: Angelo Filippini ; M: Roberto Pregadio ; D: “George Eastman” (Luigi Montefiori), “Anthony Ghidra” (Dragomir Bojanovic), Daniele Vargas, Mirko Ellis

 

Quelle: 

TV-Ausstrahlung (Tele 5) 

 

Ramon (George Eastman) und sein Vater fristen ein kärglich Leben an der Grenze zu Mexiko. Großgrundbesitzer Barrett (Daniele Vargas) hält die beiden Mexikaner und die restlichen Siedler mit eiserner Hand in der Schuldenfalle; wer nicht zurückzahlen kann, verliert Haus und Hof. Stevens (Mirko Ellis), der Anführer der Siedler, will sich mit einer Gruppe Verbündeter gewaltsam wehren, doch Ramon und sein Vater sehen keinen Sinn in der Konfrontation und wollen Barrett ausbezahlen. Auf dem Weg zur finanziellen Transaktion wird Ramon von vier vermummten Ganoven in die Mangel genommen und ausgeraubt; er trifft ohne das Geld bei Barrett ein und erkennt sofort einen der Maskierten. Barrett jedoch hält die Anschuldigung für eine Ausrede für die fehlenden Penunzen und lässt ihn foltern. Währenddessen schickt Barrett seine restlichen Schergen auf Strafmission. Ramon entkommt in einem günstigen Moment und findet seinen ermordeten Vater vor der brennenden Farm.  Zu allem weiteren Verdruss rettet er zufälligerweise in der Stadt als Kugelfang dem berüchtigten Killer Rocco das Leben. Dieser nimmt ihn bei sich auf, entfernt die Kugel per Klappmesser-OP und bildet anschließend den Bauernburschen zur Killermaschine aus. Mit bestem Handwerkszeug gerüstet, nimmt Ramon seine Rache an Barrett und seinen Männern...

 

I 1967

 

Die Kritik des Sargnagels:

Sehr ordentliche Kost von Guiseppe Vari, dessen bekanntestes Werk „Mörder des Klans“ mit Kinski sein dürfte, wenn auch noch etwas unausgegoren im Detail. Alles in allem eine routinierte und ohne größere Experimente abgedrehte Rachestory, deren straighte Handlung ziemlich an den Klassiker „Der Tod ritt Dienstags“ erinnert. Valeriis Streifen ist jedoch ein Jahr später gedreht... Der zwei Meter große Montefiori wurde erstmals in einer Hauptrolle besetzt, wirkt aber im ersten Drittel noch etwas unglücklich; man hat schon ziemliche Schwierigkeiten, dem Riesenschlacks einen mexikanischen Bauernjüngling abzunehmen. Unfreiwillig komisch wirkt da schon die Intro-Szene auf dem Esel. Glücklicherweise legt sich das mit seiner Wandlung ab der Mitte des Films. Bojanovic kommt als alternder Killer dafür umso besser rüber; ihm wurden auch die besten Dialog-Sequenzen gewidmet. Alles in allem feine Ware aus der zweiten Reihe.

 

Rating: $$$+

 

Liebe : 0/10 – Ramon hatte mal ein Techtelmechtel mit Barretts Gspusi, aber das spielt letztendlich keine Rolle.

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