Make your own free website on Tripod.com
Home | English Version | The Songs, the Lyrix | Horror, Grusel, Classix | Thriller, Cops'n'Robbaz | Pseudonyme | Linx | Impressum | Zum Gästebuch
Das Italowestern-Archiv
Dämonisch (Frailty)

R: Bill Paxton; B: Brent Hanley; K: Bill Butler; M: Brian Tyler; D: Bill Paxton, Matthew O’Leary, Jeremy Sumpter, Powers Boothe, Matthew McConaughey

 

Quelle: TV-Ausstrahlung (Pro 7)

 

Über 20 Jahre ist FBI-Bulle Wes Doyle (Powers Boothe) hinter einem Serienmörder her, der sich „Gottes Hand“ nennt.  Eines abends schneit ein verstörter junger Mann (Matthew McConaughey) in das Revier, der sich als Fenton Meiks vorstellt und eine unglaubliche Geschichte auftischt. Es ist die Geschichte einer eigentlich normalen Kleinfamilie, zu der Ende der 70er-Jahre neben Fenton (Matthew O’Leary) sein Bruder Adam (Jeremy Sumpter) und ihr Vater (Bill Paxton) gehörte. Bis eines nachts, Vattern eine Message direkt von Gott bekommt, der ihm und den Seinen aufträgt, Dämonen in Menschengestalt, die auf Erden wandeln, zu eliminieren. Bald darauf liefert Gott auch die erste Liste mit Namen der Verdammten. Von nun an zieht die Familie regelmäßig los, um diese Listen mit Hilfe eines Bleirohrs und einer doppelschneidigen Axt abzuarbeiten. Während Adam klaglos mitzieht, versucht Fenton, den blutigen Wahnsinn zu stoppen.

 

USA 2001

 

Die Kritik des Gunslingers:

Der Film, den Regisseur Bill Paxton fast ausschließlich in Rückblenden erzählt, berichtet, wie langsam Wahnsinn Einzug hält in ein geordnetes Vorstadtleben. Er zeigt, dass Normalität etwas Subjektives ist, abhängig von der Warte des Betrachters. So ist es für Dad und Adam Meiks völlig normal und legitim, „Dämonen“ mit der Axt zu schlachten: Das tun sie ohne Augenrollen oder Sabberfäden-Ziehen, sondern rein geschäftsmäßig und im reinen Glauben an ihre Mission. Fenton hingegen vertritt den „gesunden Menschenverstand“ und ist entsetzt von dem Gemetzel. Am Ende vollzieht der Film noch einen überraschenden Handlungsschwenk und wirft die Frage auf: Wer ist denn nun eigentlich normal?

 

Rating: $$$$

 

Splatter: 4/10

Enter supporting content here