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Das Italowestern-Archiv
Frauen, die durch die Hölle gehen (Donne alla Frontiere)

AT:

Die durch die Hölle gehen

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Perla Cristal schaut sich das Ergebnis einer etwas rauhen Friseurarbeit an

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Auch ein Indianerfriedhof entfaltet seinen Charme

R: Rudolf Zehetgruber; B: Mike Ashley, Werner Hauff; K: Marcello Gatti, Alvaro Lanzoni; M: Gerhard Froboess, Gregori Garcia, Francesco De Masi; D: Anne Baxter, Rosella Como, Maria Perschy, Perla Cristal, Maria Mahor

 

Quelle:

VHS (Mike Hunter), TV-Ausstrahlung (arte)

 

Zitate:

„Sollen wir uns jetzt gleich erschießen oder später?“

 

Inhalt:

 

Auf dem Weg von Ost nach West rippen die Apatschen einen Siedlertreck: Die roten Freunde sind nämlich sauer, dass auf den Wagen entgegen bestehender Verträge Waffen transportiert werden. Die einzigen Überlebenden sind sieben Frauen, die sich unter Führung der resoluten Ex-Lehrerin Mary-Ann (Anne Baxter) ins Fort Lafayette durchschlagen wollen. Schwierigkeiten macht dabei nicht nur die rauhe Natur, sondern ebenso hinderlich sind die für Trecking-Touren nur begrenzt geeigneten Outfits der Schönen. Dazu hat sich auf die Fersen der Damen ein Trupp Apatschen geheftet, der Frauen-Blut und mehr sehen will, obwohl die Ladies zwischenzeitlich die neutrale Zone erreicht haben, in denen weder die Armee noch die Indianer was zu suchen haben. In höchster Not rettet eine Zivilpatrouille aus Fort Lafayette die Frauen, wird bei der heroischen Rettungstat aber aufgerieben. Die Indianer wiederum haben schnell spitz gekriegt, dass es sich bei den Kalkärschen nicht um „friedliche“ Zivis handelte, sondern um Soldaten. Schnell ist das Kriegsbeil ausgegraben, und mit den erbeuteten Flinten geht’s in Richtung Fort, während sich die Damen auf einem Apatschenfriedhof verschanzt haben. Am Ende siegt die Vernunft, und auch das stark dezimierte Damenkränzlein darf aufatmen.

 

A/I/E 1966

 

Die Kritik des Gunslingers:

Rudolf Zehetgrubers solide und sorgfältig gemachter Film ist kein typischer Spaghettiwestern, aber doch einer der wenigen, in denen Frauen den Ton angeben. Wenngleich sich das Werk am Ende in Geschwätzigkeit verliert, kann es doch über weite Strecken die Spannung halten. Die Darstellerinnen sind allesamt passabel und machen die Entwicklung ihrer Charaktere glaubhaft, die freilich bitter nötig ist, um das Abenteuer zu überleben. Während am Anfang die eher verspielten, humanen Großstadtmiezen stehen, die sogar einen verwundeten Indianer versorgen und sich durch die treffsicheren Grimaldi-Schwestern (Adriane Ambesi, Rosella Como) mit Nahrung versorgen lassen müssen, sehen wir am Ende knallharte Bräute in Rüschenkleidern: Die Ladies erschlagen zwei Indianer mit Beilen und Gewehrkolben, killen zwei weitere ohne zu zögern, die sie zuvor lebend gefangen haben und überfallen ein Indianerdorf, in dem sich nur noch Frauen, Kinder und Alte aufhalten. Alles in allem ein unterhaltsamer Spaghettiwestern, der eigentlich keiner ist.

 

Rating: $$$

 

Bodycount: < 50 Indianer, ca. 35 Gringos

 

Explizite Brutalitäten:

- Die Apatschen skalpieren Bridget (Christa Linder)

- Die Frauen fangen zwei Indianer und legen sie um

- Auf dem Indianerfriedhof sorgen die schlagkräftigen Ladies mit Beilen, Gewehrkolben und Knüppeln für zwei zusätzliche Einwohner   

 

Liebe:

Zwischen Mary-Ann, der eisernen Jungfer, und dem schnieken Gus (Gustavo Rojo) schnackelt’s schüchtern und sehr spät: 0/10

 

Splatter: 1/10

 

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