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Das Italowestern-Archiv
Bluttheater (The Meateater)

AT:

Blood Theatre (USA)

 

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Emily Spindler und ihre geheimnisvolle Ähnlichkeit mit Jean Harlow

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Arch Joboulian jedenfalls steht drauf

R: Derek Savage; B: D.S.; K: Fred Aronow; M: Arlon Ober; D: Arch Joboulian, Dianne Davis, Peter M. Spitzer, Emily Spindler

 

Quelle:

VHS (Vision Video-Selection)

 

Webster (Peter Spitzer) ist Schuhvertreter in der Midlife-Crisis. Also erfüllt er sich kurzerhand seinen Jugendtraum und kauft in der Provinzstadt Dodgeville das abgewrackte Crest-Kino. Das ehrwürdige Haus steht seit fünf Jahren leer, seitdem sein Vor-Besitzer eine unschöne Vorliebe für Pornos und andere Schmuddeleien entwickelt hatte und des Städtchens verwiesen wurde. Kaum haben sie das Kino übernommen, macht der stotternde Noah (Arch Joboulian) den Websters seine Aufwartung und bellt Jan Webster (Dianne Davis)  kryptische Warnungen entgegen. Bei der Wiedereröffnung wird dann der neue Filmvorführer Raymond (Richard Nathan) per Stromschlag gegrillt, und am gleichen Abend taucht hinter der Leinwand der mumifizierte Leichnam des Vorbesitzers auf, der an der Decke hängend fünf Jahre lang vor sich hin gammelte. Beim zweiten Versuch, einen heimeligen Filmabend im Crest zu organisieren, erwischt es einen lupenbebrillten, zahnklammerbewehrten Teenager, der sich unvorsichtigerweise in den weitläufigen Gängen des Kinos rumtreibt. Hier lebt nämlich Ben (A.J.), Noahs Zwillingsbruder und ehemaliger Filmvorführer, der seit einem Brand in den 30er-Jahren als tot gilt. Ben, Gummi-Narben-übersät und wahnsinnsumflort, entführt Websters blondgelockte Tochter Jeanny (Emily Spindler): Die hält er für die Reinkarnation Jean Harlows, sein lange verblichenes Idol aus Hollywoods goldenem Zeitalter.

 

USA 1979

 

Zitate:

„Hier unten ist ein fürchterlicher Gestank ...“

 

Die Kritik des Gunslingers:

Für eine Handvoll Dollars runtergekurbelter Gruselschrott, der sich am „Phantom der Oper“ bedient und dabei völlig abschmiert. Abgesehen von Spitzer und Davis kommt der Rest der Darstellerriege nicht übers Knallchargen-Tum hinaus. Vor allem die „Schauspielkünste“ des als Hauptdarsteller gelisteten Joboulian erschöpfen sich in wildem Augenrollen und Grimassieren. Atmo und Spannung sind hier offensichtlich ausdrücklich ausgeladen worden, und ein texanisches Provinz-Kino als Schauplatz der Phantom-Geschichte zu wählen ist sowieso völlig far-out. Zusätzliche Trash-Punkte gibt’s für die Scheiß-Frisuren der Jugend und die klasse Spacken-Platzanweiser-Uniform von Webster-Junior.

Wenig überraschend, dass Regisseur Savage nie wieder als solcher in Erscheinung trat.

 

Rating: $$- (Trash: $$$) 

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