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Das Italowestern-Archiv
Die Invasion der Blutfarmer (The Invasion of the Bloodfarmers)

AT:

Die Invasion der Tollwütigen

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Norman Kelley und Frank Iovieno blicken voll durch

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Himbeersaft zum Frühstück - oder so

R: Ed Adlum; B: Ed Adlum, Ed Kelleher; K: Frederick Douglass; D: Norman Kelley, Tanna Hunter, Bruce Detrick, Paul Craig Jennings

 

Quelle:

VHS (VMP)

 

Inhalt:

 

Als der gute alte Jim Carry in seinem Stammlokal „Huddler II“, gleichzeitig Zentrum dörflichen Lebens im Weiler Jefferson Valley, auftaucht und dort theatralisch sein Leben aushaucht, ist das Hallo unter den versammelten Schnapsnasen groß: Der so blutig Dahingeschiedene ist der bisher Letzte einer langen Reihe verschwundener Nachbarn, die allerdings nie wieder auftauchten. Jetzt tritt der Pathologe Roy Anderson (Norman Kelley) auf den Plan. Zusammen mit seinem Muster-Studi Don Tucker (Bruce Detrick), der nebenbei des Professors Töchterchen (Tanna Hunter) beglückt, packt er seinen Chemiebaukasten aus und untersucht im Kellerlabor das Blut des Heimgegangenen, das sich auf unerklärliche Weise vermehrt. Ursächlich für die wundersame Blutvermehrung ist die Sekte der Sangruiden, die auf der Suche ist nach einem Blut-Opfer, um ihre komatöse Königin (Cynthia Fleming) zu reanimieren. Diese ist bis zum großen Tag in einem aufgeschnittenen Glasaquarium in einer besseren Gartenlaube zwischengelagert. Der Haken ist, dass die Königin eine seltene Blutgruppe benötigt. Also schicken die grimmig dreinschaunenden Kapuzenmänner ihr latzbehostes, hinkendes Faktotum Egon (sic!) (Jack Neubeck) los, um mit Hilfe seines Knotenstocks potenzielle Opfer-Kandidaten einzusammeln. Denen wird ein Schälchen mit einem Fruchtsaft kredenzt: Vermehrt sich anschließend das Blut, ist’s die falsche Blutgruppe. Dann schließen die Sektierer ihre Blutpumpe an und ergötzen sich selbst an dem schäumenden Gebräu, dass eher an Ahoi-Brause, denn an Blut gemahnt. Dummerweise fließt der richtige Saft ausgerechnet durch Jennys Adern. Doch bis zu dieser Erkenntnis ist der Film schon fast vorbei.

 

USA 1972

 

Zitate:

„Dies wird ein Meilenstein für die pathologische Forschung oder ein Unglück für die Menschheit.“

„Ich befürchte, hinter all dem steckt eine Kraft, die uns völlig unbekannt ist.“

 

Die Kritik des Gunslingers:

Gerüchten zufolge, bestand die Gage für die völlig überforderten „Schauspieler“ aus ein paar Kästen Bier. Betrachtet man die Ausführung des Films, wurde das eine oder andere Fläschchen schon während der Dreharbeiten gelenzt: unter aller Sau, die Bemühungen. Wahrscheinlich setzt der Sheriff deshalb seine Sonnenbrille bei Tag und Nacht, ob drinnen oder draußen nicht ab: Der war hackenfett, der Mann! Gleiches gilt offensichtlich für Drehbuchschreiber und Kameramann. Die Geschichte ist verworren, die Ausstattung oberbillig, der Schnitt scheiße, der Showdown unübertroffen läppisch, und die Tricks sind unter aller Sau. Aber trotzdem macht’s auf seine Weise Spaß: Die Blutpumpe – ein Plastikschlauch, der unter die Kleidung geschoben wird - ist grandios so wie auch die mit großem Ernst vorgetragene Pseudowissenschaft, und Egon ist sowieso eine Granate. Ein Trash-Juwel.

 

Rating: $ (Trashfaktor: $$$$$)

 

Splatter: 0/10 (dafür sind die Tricks einfach zu mies)

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