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Das Italowestern-Archiv

Spiel Dein Spiel und töte, Joe (Un Uomo chiamato Apocalisse Joe)

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"Anthony Steffen" ist kalt wie eine Hundeschnauze

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Eduardo Fajardo: Top-Besetzung für halbirre Sadisten

R: Leopoldo Savona; B: L.S., Eduardo di Broschero; K: Julio Ortas; M: Bruno Nicolai; D: Antonio de Teffè (“Anthony Steffen”), Eduardo Fajardo, Maria Paz Pondal, Fernando Cerulli, Stelio Candelli

 

Quelle:

VHS (Mike Hunter)

 

Joe Clifford (Antonio de Teffè) erbt von seinem plötzlich verstorbenen Onkel eine Goldmine im beschaulichen Örtchen Landberry. Als er dort eintrifft, um sein Erbe anzutreten, muss er feststellen, dass hier ein unerwartet rauer Wind weht. Uneingeschränkter Herrscher des Städtchens ist der sadistische Berg (Eduardo Fajardo), der sich auch die Mine des Onkels – angeblich legal – unter den Nagel gerissen hat. Doch Joe weiß: Der Gaul stinkt zuerst vom Arsch, und so entschließt er sich, erstmal in Landberry zu bleiben und Berg näher auf den Zahn zu fühlen. Sein Verdacht erhärtet sich, als ein ehemaliger Angestellter seines Onkels mit der Wahrheit über das „Geschäft“ rausrückt. Berg fühlt sich zunehmend bedrängt und ordert bei seiner Gang ein Teesieb Marke Joe Clifford. Dieser verlässt den Ort, um zwei Monate später unter verschiedenen Verkleidungen und mit Hilfe des versoffenen Doc Klan (Fernando Cerulli), gleichzeitig Friseur und Totengräber, sowie dem Personal von Ritas (Maria Paz Pondal) Saloon seine Rache zu vollziehen und wieder Gerechtigkeit herzustellen.

 

I/E 1970

 

Zitate:

„Meine Freunde nennen mich Rita.“ – „Sehr richtig: Ihre Freunde.“

„Such Dir eine stille Ecke; hier staubt’s jetzt nämlich gleich.“

 

Die Kritik des Gunslingers:

Und wieder ein mehr als passabler Western aus der Hand von Leopoldo Savona, der meines Wissens zumindest im Western-Genre keine wirklichen Flops abgeliefert hat. Die Geschichte ist zwar etwas dürftig und nach rund einer Stunde durcherzählt. Dafür gibt’s die letzte knappe halbe Stunde einen ordentlich gemachten Showdown zwischen der Fajardo-Gang sowie Steffen und seinen Hilfskräften. Damit’s dabei nicht langweilig wird, sind allerlei nette Gimmicks eingebaut, wie der Holzstapel, der als Treibsatz für ein behelfsmäßiges Katapult dient. Fajardo und de Teffè liefern zwar den x-ten Aufguss ihrer Stereotypen –halbirrer Sadist und Gunman, kalt wie eine Hundeschnauze – doch das machen sie bekannterweise eben richtig gut. Die Sounds sind fett, die Atmo gelungen, und als Zuckerguss hat Morricones Kapellmeister Bruno Nicolai einen starken Score beigefügt, den Fuzz-Gitarren, Posaunen und eine Flöte dominieren. Die Flötenparts erinnern mich teilweise sogar an das Nobody-Thema …

 

Rating: $$$$-

 

Bodycount: ca. 65, 1e Frau

 

Explizite Brutalitäten:

- Berg lässt Clifford richtig durchnudeln, damit dieser eine Verzichtserklärung auf sein Erbe unterzeichnet

 

Liebe: 0/10

 

Splatter: 1/10

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