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Das Italowestern-Archiv
Zwei unschlagbare Draufgänger (Uomini duri)

AT:

Zwei Fäuste des Himmels

Der Dampfhammer Gottes

Three tough Guys

Tough Guys

Les Durs

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Paula Kelly macht einen auf Sterntaler

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Mr. Cool hat auch noch ein Wörtchen mitzureden: Isaac Hayes

R: Duccio Tessari, B: Nicola Badalucco, Luciano Vincenzoni, Georges Dutter; M: Isaac Hayes; D: Lino Ventura, Isaac Hayes, Fred Williamson, Paula Kelly, William Berger

 

Inhalt:

 

Tony Red (Thurman Scott) und seine Gang machen die US-Handelsbank klar und ziehen eine Million Scheine ab. Es gibt Tote, darunter ein Bulle. Da dessen Kollege, Lee Stevens (Isaac Hayes), zur Tatzeit seinen Posten verlassen hat, wird dieser vom Dienst suspendiert. Auf die Spur der Gangster hat sich Versicherungsdetektiv Gene Lombardo (Mario Erpichini) geheftet, der auf die Belohnung scharf ist. Doch es kommt anders: Lombardo und Red werden von Unbekannten umgenietet, was wiederum Pfarrer Charlie (Lino Ventura) auf den Plan ruft. Dieser will den Mord aufklären, weil Gene sein bester Kumpel war. Zusammen mit Stevens, der ihm das Leben rettet, als ihn ein paar Strolche durch einen Schmelzofen jagen wollen, macht sich der schlagkräftige Gottesmann ans Werk. Nicht ganz einfach, denn zum einen treibt Steven’s Ex, Faye Collins (Paula Kelly), ein doppeltes Spiel; zum anderen ist auch der Bulle Ryan (William Berger) an dem Fall dran. Der kann den guten Lee nicht riechen und bekommt von den wahren Schurken immer mehr Motive, sprich Leichen, serviert, die Stevens auf dem Gewissen zu haben scheint. Unerwartete Hilfe kommt vom Mafia-Boss Mike Petralia (Vittorio Sanipoli), der ebenfalls an einer schnellen Lösung interessiert ist, um wieder in Ruhe seinen Geschäften nachgehen zu können.

 

I/F/USA 1974

 

Zitat:

„Euer Glück, dass ich mich als Priester zurückhalten muss.“

 

Die Kritik des Gunslingers:  

 

Recht spannender Action-Reißer von Duccio Tessari: eine gelungene Mischung aus Blaxploitation  und klassischem Polizeifilm mit dazu gut aufgelegten Hauptdarstellern. Da macht es auch nix, dass Tessari ein paar Nebenfiguren „entlehnt“ hat: Zum einen der Bulle Ryan, der mit seinem ewigen Zuspätkommen und seiner Mischung aus Abneigung und widerwilligem Respekt an den notorischen Inspektor Lestrade als Konkurrenten von Sherlock Holmes gemahnt. Zweitens der Oberhirte Chicagos, der augenzwinkernd die Hände über seinen durchsetzungsfähigen Priester hält, wie weiland der Bischoff über Pater Brown.

Besonders erwähnenswert der krasse Soundtrack von Isaac Hayes: Das Funk’n’Soul-Tier hat ein paar Früh-70er-Funk-Kracher allererster Kajüte beigesteuert. Klasse!

Leider kursiert der Film auf VHS und DVD scheint’s hauptsächlich in extrem kastrierten Stümmelfassungen: Ausnahme scheint die unter "Zwei Fäuste des Himmels" erschienene Videofassung von US-Video (FSK 18) zu sein. Die VHS-Version von Vision erreicht hingegen noch nicht einmal die auch für die DVD angegebene Laufzeit von 70 (!) Minuten.

 

Rating: $$$

 

Splatter: 1/10

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