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Das Italowestern-Archiv
Drei Kugeln für Ringo (Tre Colpi di Winchester per Ringo)

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"Mike" Hargitay und Spartaco Conversi grinsen sich einen

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Ivano Stacciololi bewundert Gordon Mitchells schnafften Zwirn

R: Emimmo Salvi; B: E.S., Ambrogio Moltini; K: Mario Parapetti; M: Armando Sciascia; D: Miklos (“Mike”) Hargitay, Gordon Mitchell, Ivano Staccioli (“John Heston”), Milla Sannoner, Spartaco Conversi (“Sean Convery”)

 

Quelle: VHS (Arcade)

 

Da die Kumpels Ringo Carson (Miklos Hargitay) und Frank Sanders (Gordon Mitchell) beide auf Jane (Milla Sannoner) scharf sind, trennen sich ihre Wege. Während Carson die Braut abschleppt, heiratet und zur Mutter macht, landet Sanders bei der konföderierten Armee, als der Bürgerkrieg ausbricht. Ringo kriegt alle Hände voll zu tun, denn seine Mutter (Margarita Horowitz) bittet ihn um Hilfe: Der schleimige Bankier Daniels (Ivano Staccioli) hat nämlich seine gierigen Greifer nach Ma Carsons Land ausgefahren, unter dem ein dickes Goldvorkommen lagert. Ringo, inzwischen Sheriff seines Heimatweilers Stone City, kriegt bei einem Überfall konföderierter Truppen unter Leitung von Frank ordentlich einen auf die Mütze, was zu seiner Erblindung führt. Neuer Sheriff wird – erraten – der gute alte Frank, der fortan mit Daniels gemeinsame Sache macht. Die renitenten Grundbesitzer – inklusive Ma Carson - werden kurzerhand eingedampft, während dem blinden Ringo die Hände gebunden sind. Da trifft es sich gut, dass ein weiterer kräftiger Hieb auf den Kürbis die Sehkraft wieder herstellt. Zuerst geheim, später mit vollem Einsatz lassen Ringo und sein verbliebener Kumpel Tom (Spartaco Conversi) Colts und Kanonen sprechen, um Daniels mehr als nur in die Suppe zu spucken. Dem läuft auf der Jagd nach den Grundstückspapieren allmählich die Zeit weg, da die Yankees im Anmarsch sind.

 

I 1966

 

Die Kritik des Gunslingers:

Wie schon bei „Johnny Texas“ geht Salvi eine eigentlich tragfähige Grundidee so halbwegs in die Beinkleider. Zum einen liegt’s wieder mal an den mehr als wackeligen darstellerischen Bemühungen der Protagonisten: Vor allem der ungarische Muskelmann Hargitay, der übrigens Ensemblemitglied bei May West war, und Gordon Mitchell stinken ziemlich ab. Dazu gibt’s noch einige unbeholfene Anschlüsse, die nicht immer der ebenfalls grobklotzigen Zensurschere anzulasten sind. Die Kameraführung ist OK und spaghetti-typisch, die Sounds sind fett, und der Score des mir bis dahin völlig unbekannten Armando Sciascia hat mir gut gefallen: Gitarren, teilweise verzerrte Blues-Harp und Chöre.

Kann man, muss man sich aber nicht geben.

 

Rating: $$$-

 

Bodycount: ca. 62 Gringos, 20 Mexicanos, 1e Frau

 

Explizite Brutalitäten:

- Daniels Leute vernaschen Ringo auf der Suche nach den Grundstückspapieren

- Ringos kleiner Sohn kriegt heiße Höschen

- Der Waffenhändler Walcom (Dante Maggio) wechselt die Seiten und kriegt Haue, weil er seinen kleinen Enkel, nämlich Ringos Sohn, schützt

- Jane hängt dank Daniels hoch über der Einkaufsstraße von Stone City ab

 

Liebe:

Jane und Ringo lieben sich zwar, doch so recht bringen sie’s nicht rüber: 1/10

 

Splatter: 1/10

 

Specials:

Um sich gegen die Gangster zu verteidigen, setzen Ringo und Tom eine selbst zusammengeschwiemelte, mehrläufige Kanone ein

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