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Das Italowestern-Archiv
Ein Halleluja für Django (La più grande Rapina del West)

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"Hunt Powers" will nur Zigaretten holen

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Glücklich sieht anders aus: Walter Barnes und Sarah Ross

R: Maurizio Lucidi; B: Augusto Finocchi, Augusto Caminito; K: Riccardo Pallotini; M: Luis Enriquez Bacalov; D: Jorge Hill (“George Hilton”), Jack Betts (“Hunt Powers”), Walter Barnes, Sarah Ross, Giovanni Scarciofolo (“Glenn Fortel”)

 

Jarrett (Walter Barnes) und seine Bande machen die Bank von Middletown klar. Auf ihrer Flucht erreichen die Gangster mitsamt ihrer Beute von 500.000 Gold-Dollar den beschaulichen Weiler Poorland, dessen Name Programm ist. Hier schnorrt sich Django („George Hilton“), arbeitsloser Lebenskünstler, durch ein entspanntes Leben, das durch gelegentliche Prügeleien mit seinem Kumpel Mark („Glenn Fortel“) etwas Würze erfährt. Die Gangster, die eigentlich nur unbehelligt auf ihren Führer durch die Wüste nach Mexiko warten wollen, sehen sich gezwungen, den Sheriff Poorlands (Enzo Fiermonte) umzunieten, als dieser Verdacht schöpft. Leider war der Staatsdiener auch Djangos älterer Bruder, so dass der sich gezwungen sieht, Rache zu nehmen. Unerwartete Hilfe erfährt er dabei von David („Hunt Powers“), dem eigentlichen Gehirn der Jarrett-Gang, der versucht, sich mit Djangos Hilfe in Besitz des Zasters zu bringen, ohne zwischengeschaltete Teilung mit den Genossen. Mit List gelingt es Django, sich der Gangster zu entledigen und in den Besitz der Kohle zu bringen. Doch David meldet ebenfalls seine Ansprüche an, und die restlichen Banditen sind auch noch im Spiel.

 

Zitate:

Mark: „Django hat nur Milch getrunken – von glücklichen Kühen.“

Sheriff: „Dann hat aber jemand die Kühe mit Rum gesäugt.“

 

Die Kritik des Gunslingers:

Unaufdringlicher Spaßwestern von Maurizio Lucidi aus dem Jahr 1968, bei dem sich auch die deutsche Synchro wohltuend zurückhält. Das Ergebnis dieser Mischung aus Spannungs- und Comedy-Elementen hinterlässt jedoch einen zwiespältigen Eindruck. Trotz aller Bemühungen gelingt es den Darstellern nämlich nicht, die richtige Balance zu finden: So ist der Film leider weder richtig komisch noch richtig spannend geraten. Zum Glück retten „George Hilton“ und „Hunt Powers“ das Werk mit Anstand in die Zielgerade, und das Sterntaler-Happy-End ist richtig nett geworden. Ebenfalls nichts zu meckern gibt’s an der technischen Ausführung, also Ausstattung und Bebilderung. Trotz etlicher gegenteiliger Meinungen halte ich auch den Score von Luis Enriquez Bacalov für nicht sooo schlecht, da er gerade die komischen Aspekte musikalisch schön unterstützt. Außerdem „singt“ Jack Betts den Titel-Track.

 

Rating: $$$

 

Bodycount: ca. 21 Gingos, 1 Indianer, 1e Frau

 

Explizite Brutalitäten:

Die Jarrett-Gang erwischt Mark, als der aus Poorville verduften und Hilfe holen will. In Anerkennung für diese Leistung wird Mark in der Sonne stehend auf einem schmalen Balken aufgebockt mit Strick um Hals um Kirchenglocke. Klassisch eben.

 

Liebe:

David liebt seines Bosses Herzilein (Sarah Ross), während Django irgendwie an der rotschopfigen Jenny (Erica Blanc) interessiert ist. Richtig funzen tut’s bei keinem: 0/10

 

Splatter: 1/10

 

Spezialitäten:

Die Holzstatue des Heiligen St. Aguila dient auch anderen als nur sakralen Zwecken

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