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Das Italowestern-Archiv
Auge um Auge (Eye for an eye)

R: John Schlesinger; B: Amanda Silver, Rick Jaffer; K: Amir Mokri, M: James Newton Howard; D: Sally Field, Ed Harris, Joe Mantegna, Kiefer Sutherland

 

Bei Vorbereitungen zum 6. Geburtstag ihrer kleinen Schwester wird die 16-jährige Julie (Olivia Burnette) von einem Unbekannten in ihrem Elternhaus vergewaltigt und ermordet. Schon bald wird der Täter verhaftet: der schmierige Robert Doob (Kiefer Sutherland), Auslieferungsfahrer für einen Supermarkt. Doch da die Staatsanwaltschaft Scheiße baut, wird Doob aufgrund eines Formfehlers freigesprochen. Mutter Karen (Sally Field) schließt sich darauf einer Selbsthilfeorga für Eltern ermordeter Kinder an. Anstatt aber heulend im Kreis zu sitzen, greifen die Trauernden zur Selbsthilfe und helfen da nach, wo das Gesetz zu lasch ist. Auch Karen ist bald Stammgast bei Kickbox-Lehrern und auf dem Schießstand, um es Schmierlappen Doob zu zeigen, der bereits nach weiteren Opfern spechtet.

 

USA 1995

 

Die Kritik des Gunslingers:

Was ist das denn?  John Schlesinger, der ja immerhin den „Marathon-Mann“ zusammengebracht hat, dreht ein übles Selbstjustiz-Filmchen: Sally Field, ansonsten gerne als „Krebskranke vom Dienst“ verwendet, darf am Ende Kiefer Sutherland ein paar saubere Löcher ins Hemd husten, und Bulle Denillo (Joe Mantegna) drückt verständnisvoll beide Augen zu. Die Undercover-Polizistin Angel Kosinsky (Charlayne Woodard) und ihr halbwarmer Appell an Karen, die Wumme doch bittschön stecken zu lassen, wirken da nur wie ein Deckmäntelchen fürs moralische Gewissen. Besonders unschön ist’s, dass sich der Film mit seiner Botschaft ernst nimmt und dass Schlesinger sein Handwerk so gut beherrscht, den Zuschauer entsprechend zu beeinflussen. Gruselig.

 

Rating: $

 

Splatter: 2/10       

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