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Das Italowestern-Archiv
Die unerbittlichen Fünf (I Cinque della Vendetta)

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Mariano Vidal Molina schaut sich die Bescherung an

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Evaristo Maran hat gerade Saures bekommen

R: Aldo Florio; B: Alfonso Balcazar, José Antonio de la Loma; K: Victor Monreal, Aristide Massaccesi (?); M: Franco Salina; D: John Ireland, José Manuel Martin, Monica Randall, Mariano Vidal Molina, Antonio Molino Rojo

 

Jim Latimore (Germano Longo ?) hat’s nicht leicht als Gringo im harten Mexiko: Nicht nur seine Hacienda ist’s, die den so reichen wie rauhen Gebrüdern Gonzales (Evaristo Maran, Ferdinando Poggi) ein Dorn im Auge ist. Zudem behandelt der Mann seine Peones gut, was den Großgrundbesitzern alten Schrots und Korns so gar nicht ins Konzept passt. Drittens hat sich Cousine Rosaria (Monica Randall) für den Kalkarsch entschieden, anstatt brav ihren älteren Cousin zu ehelichen. So heuert man den Gangster Matanza (Antonio Molino Rojo) nebst Gang an, um die Dinge wieder ins Lot zu rücken. Jim-Boy überlebt den engagierten Einsatz der Mex-Bandidos nicht, die auch noch Rosaria sowie den kleinen Latimore-Spross Pablito entführen. Während Rosaria von nun an in einer üblen Kaschemme kellnert, soll der Kleine bei den Gonzales-Brüdern aufwachsen, um die landestypischen Sitten und Gebräuche zu erlernen. Doch nun treten Jims fünf Kumpels aus alter Zeit (Guy Madison, José Manuel Martin, Vasili Karis, Mariano Vidal Molina, Giovanni Cianfriglia) als restaurative Kraft auf den Plan. Die Jungs spülen den Sumpf ordentlich durch, um der Witwe zu ihrem Recht und ihrem Sohn zu verhelfen. Ja richtig: Und Rache spielt natürlich auch ‘ne Rolle.

 

I/E 1967

 

Die Kritik des Gunslingers:

Geht-so-Streifen von Aldo Florio, der allerdings auch unter der groben Anwendung der Zensurschere leidet, die die Story phasenweise ein wenig holprig gestaltet. Atmosphärisch leistet sich der Film leider ein paar Schnitzer, etwa wenn sich direkt neben einer wüstenartigen Gluthölle ein knackegrünes Wäldchen auftut. Gut immerhin die Darsteller – José Manuel Martin zur Abwechslung mal bei den „Guten“, was ihm leider auch nix hilft ;-) - und der Score von Franco Salina. Dazu gibt’s ein paar schöne Einstellungen, wie die Idee, die Bilder des menschenleeren Kaffs vor einem Shoot-out zu den Schlägen der Kirchenglocke zu synchronisieren, auch wenn das ja nicht neu ist.

 

Rating: $$$-

 

Bodycount: ca. 50 Mexikaner, 1 Gringo

 

Explizite Brutalitäten:

- Die Gonzales-Brüder misshandeln einen von Jims Arbeitern nach Gutsherren-Art mit der Reitpeitsche. Schließlich knüpfen sie ihn öffentlich auf, um seinen Arbeitgeber zum handeln zu provozieren

- Den Gonzales ist nix heilig: Selbst Kusinchen wird vermöbelt und vergewaltigt

- Aus purer Langeweile haut die Matanza-Gang zwei Planwagen inklusive Siedlern im wahrsten Sinne zu Brei

- Die fünf Freunde und Rosaria geraten in die Fänge der Matanzas und werden gleich in der mexikanischen Sonne angepflockt zwecks vorzeitigem Ableben

- Im finalen Duell legt John, der Anführer der Fünf, den älteren Gonzales-Bruder im wahrsten Sinne stückweise um.

 

Luv‘: 0/10. Vielen Dank, Senor Matanza!

 

Splatter: 2/10

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