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Das Italowestern-Archiv
Chamaco (Killer Kid)

AT: Killer Kid (D)

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Zwei enge Freunde: Fernando Sancho und sein Kackstäbchen

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Anthony Steffen und Liz Barrett spielen "Topf und Deckel"

R: Leopoldo Savona; B: L.S., Sergio Garrone, K: Sandro Mancori; M: Berto Pisano; D: Antonio de Teffè („Anthony Steffen“), Fernando Sancho, Luisa Barratto („Liz Barrett“), Giovanni Cianfriglia („Ken Wood“), Howard Nelson Rubin

 

Gunslinger Chamaco (Antonio de Teffè) schmort im US-amerikanischen Armeeknast und harrt seiner Hinrichtung. Doch alles nur eitel Blendwerk für die geneigte Öffentlichkeit: In Wirklichkeit handelt es sich bei dem Häftling nicht um einen schlimmen Finger, sondern um Captain Morrison. Dieser soll die Army undercover bei ihrem Kampf gegen Waffenschmuggler im Grenzgebiet zu Mexiko unterstützen, wo wieder mal ein Aufstand losgebrochen ist. Der skrupellose Schmuggler Burnes (Tom Felleghy) hält die Revolte am Kacken, in dem er für reichlich Nachschub an Budenzaubermaterial sorgt. Nach seiner „Flucht“ macht Morrison also nach Mexiko rüber und gewinnt das Vertrauen des Rebellenchefs, „El Santo“ (Howard Nelson Rubin). Doch dessen rechte Hand, der Ganove Vilar (Fernando Sancho), dem die eigene Tasche im Härtefall zumeist eh‘ näher ist als „la revoluciòn“, bleibt misstrauisch gegenüber dem Gringo. Die Brutalität der vom sadistischen Capitàn Ramirez (Giovanni Cianfriglia) geführten mexikanischen Regierungstruppen und Santos süße Nichte Mercedes (Luisa Barratto) zwingen Morrison schließlich zur Entscheidung zwischen Pflichtgefühl und Sympathie.

 

I 1967

 

Die Kritik des Gunslingers:

Actionreicher und unterhaltsamer Shooter von Leopoldo Savona, dem es nicht wirklich darum geht, soziale Spannungen zu kommentieren. Die bieten lediglich pittoreske Zugaben, um die Identitätsfindung seines Helden ordentlich zu verpacken. Und zumindest das ist auch gelungen: Durch die Bank gute Darsteller, Staub-Atmo, ein packender Score und die klassische Spaghetti-Kamera mit etlichen Close-Ups und Totalen lohnen einen näheren Blick. Schwamm also über die etwas dürftige Geschichte. Obwohl die italienische Originalfassung wohl deutlich länger läuft, wurde hier in der Tat recht sensibel geschnitten.

 

Rating: $$$+

 

Bodycount: 10 Gringos, ca. 90 Mexikaner, 2 Frauen

 

Explizite Brutalitäten:

- Da wir ja in Mexiko sind, finden wir das übliche bunte Potpourrie an gewalttätigen Neckereien, angefangen von willkürlichen Exekutionen unschuldiger Peones bis hin zu öffentlichen Züchtigungen mit der Reitpeitsche

- Als Morrisons Tarnung auffliegt, sind die Schmuggler nicht sehr „amused“: Da setzt es Hiebe

 

Liebe:

Zwischen der glutäugigen Mercedes – Wow, diese künstlichen Wimpern! - und dem wackeren Offizier funzelt ein müdes Feuerchen der Liebe, dem der rechte Beschleuniger fehlt: 1/10

 

Splatter: 1/10

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