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Das Italowestern-Archiv
Satan der Rache (E Dio disse a Caino ...)

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Antonio Cantafora, Marcella Michelangeli und Peter Carsten sozusagen als göttliche Famiglia

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Klaus Kinski ist gekommen, um sich zu beschweren

R: Antonio Magheriti („Anthony M. Dawson“); B: A.M., Giovanni Addessi; K: Luciano Transatti; M: Carlo Savina; D: Klaus Kinski, Peter Carsten, Marcella Michelangeli, Antonio Cantafora

 

Die letzten zehn Jahre lief Ex-Lieutenant Gary Hamilton (Klaus Kinski) auf Autopilot: Jahre, die er bei Zwangsarbeit recht ungemütlich im Steinbruch verbrachte. Jahre, in denen ihn allein der Gedanke an Rache am Leben hielt. In die missliche Lage hatte ihn sein ehemaliger Kumpel Akombar (Peter Carsten) gebracht, der einen Goldtransport der Konföderierten überfallen und Hamilton die Schuld in die Stiefel geschoben hatte. Während Hamilton sein wohlsituiertes Leben gegen die Spitzhacke eintauschen musste, übernahm Akombar Hamiltons Hütte inklusive Inventar, sprich: der Hamilton-Verlobten Maria (Marcella Michelangeli). Nach zehn langen Jahren fällt Hamilton unter eine Amnestie und macht sich auf den Weg nach Thornton City, ein Goldgräberstädtchen, das Akombar und sein Clan gottgleich beherrschen. Dort erwartet die Akombar-Gang den ungebetenen Gast bereits.

 

Die Kritik des Gunslingers:

Klasse Film, den Magheriti da 1969 fabrizierte, trotz seines doofen deutschen Titels: ein Western, der von seiner Stimmung her – Bilder und Musik - eher an einen Gruselfilm erinnert. Ein aufziehender Tornado sowie die Katakomben des alten Indianerfriedhofs unter der Stadt, in denen sich Hamilton mit der Akombar-Bande balgt, sorgen für einen zusätzlichen unheimlichen Grundton. Tolle Kameraführung, die beim Showdown im Akombar-Haus deutlich Anleihen am Schwarze-Serie-Klassiker "Gilda" nimmt. Die Handlung spielt an einem einzigen Tag, der mit der Entlassung Hamiltons beginnt und am nächsten Morgen endet, wenn er ausgebrannt und leer wieder seiner Wege zieht, ein Ausgestoßener ohne  Aussicht auf Begnadigung. Gute Darsteller: allen voran Kinski – diesmal erfreulich normal – und der rührige Peter Carsten, der auch co-produzierte.

 

Anmerkung: Zur Rezension lag mir nur eine VHS-Version vor, die im Vergleich zum Original wohl um knapp 20 Minuten beschnitten ist. Doch lief die Handlung relativ straight durch.

 

Rating: $$$$

 

Bodycount: ca. 32 Gringos, 1 Indianer, 1e Frau

 

Explizite Brutalitäten:

Akombar schlägt den Pfarrer von Thornton City vor seiner Kirchenorgel zusammen und legt ihn anschließend um

 

Liebe:

Das, was zwischen Hamilton und Maria einmal war, ist inzwischen zu Steinmehl zermahlen: 0/10

 

Splatter: 1/10

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