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Das Italowestern-Archiv
Django - ein Sarg voll Blut (Il Momento di uccidere)

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Wo die auftauchen, beginnt das große Sterben: George Hilton, Walter Barnes

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Carlo Alighiero und Horst Frank stehen nicht nur auf gut abgehangene Schweinehälften

R: Giuliano Carnimeo („Anthony Ascott“); B: Tito Carpi, Francesco Scardamaglia, Bruno Leder, Enzo Castellari; K: Stelvio Massi; M: Francesco di Masi; D: Jorge Hill („George Hilton“), Walter Barnes, Horst Frank, Giorgio Sanmartino, Carlo Alighiero

 

Es geht wieder mal um Geld, viel Geld, genauer gesagt: 500.000 Dollar in Gold. Dieses hat ein General der Konföderierten in letzter Minute versteckt, bevor ihn die Yankees umlegten. Hinter der Kohle sind einmal des Generals Bruder, der stinkreiche Rinderbaron Forester (Carlo Alighiero), und dessen durchgeknallter Sohn Jason (Horst Frank) her. Forester, der das Städtchen Hunch City beherrscht, hat des Generals Töchterchen Regina (Loni v. Friedl) entführt zu dem Behufe, dass sie des Zasters Versteck ausplaudert. Dann wären da noch Django (Jorge Hill) und sein Kumpel Bull (Walter Barnes), zwei knallharte Profis, die auf eigene Rechnung arbeiten: „Wenn die irgendwo auftauchen, beginnt das große Sterben.“ Dritte Partei ist Trent (Giorgio Sanmartino), ehemalige rechte Hand des Generals, der sich um die an den Rollstuhl gefesselte Regina seit Kindesbeinen rührend kümmert. Nicht zu vergessen die Generals-Tochter selbst, die es faustdick hinter den Ohren hat. Des Rätsels Lösung liegt in einem alten Gedichtbändchen versteckt. Während hier Jeder Jeden übers Ohr haut, halten Django und Bull die Fäden des Ganzen in der einen und die Knarre in der anderen Hand.

 

Die Kritik des Gunslingers:

Eine wie fast immer mehr als brauchbare Arbeit, die Carnimeo 1968 ablieferte, einmal mehr mit George Hilton in der Titelrolle. Ein guter Look, dank der Kameraführung von Stelvio Massi, ein schöner Score von di Masi sowie eine gesunde Härte, leider in der FSK-16-Fassung etwas beschnitten, summieren sich zu einem überdurchschnittlichen Spaghetti Western mit dezenten Comedy-Elementen. In dem insgesamt gut aufgelegten Darsteller-Ensemble tut sich Horst Frank als sadistischer Quälgeist besonders hervor.

 

Rating: $$$+

 

Bodycount: ca. 36 Gringos

 

Explizite Brutalitäten:

- Jason drückt einem Mobster die Zigarre auf dem Handrücken aus

- Bull kassiert von Foresters Angestellten eine deftige Tracht Prügel

- Jason peinigt seine Angestellten mit gefährlichen Schieß-Exerzitien

- Ein Mobster verbrennt bei lebendigem Leibe

- Django killt Jason mittels seines geworfenen spitzen Sporens

 

Liebe: 0/10

 

Splatter: 2/10

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