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Das Italowestern-Archiv
Uzumaki (Uzumaki)

Die 16jährige Kirie (Eriko Hatsune) und ihr Schulkamerad Suichi (Fhi Fhan) sind seit frühester Kindheit miteinander befreundet. Eine etwas schüchterne Teenager-Liebe, die allerdings in den Hintergrund gerät als in der kleinen japanischen Provinzstadt seltsame Dinge geschehen. Der Fluch der Spirale, wie es Suichi ausdrückt, hat das Städtchen im Griff und legt das Leben lahm. Die zunehmende Spiralenfaszination der Einwohner ist mehr als ein exzentrisches Hobby: Wahnsinn hält Einzug und fordert bald die ersten Opfer, die als menschliche Schnecken die Häuser emporkriechen oder als grässlich zugerichtete, spiralig verdrehte Leichen enden. Kirie und Suichi versuchen mit Hilfe eines Lokalreporters (Masami Horiuchi), dem Spiralenphänomen auf den Grund zu kommen.

 

J 2000

 

Die Kritik des Gunslingers

Uzumaki von Akihiro Higuchi („Higuchinsky“) ist die Verfilmung der gleichnamigen Manga-Serie. Der in vier Kapitel unterteilte Gruselfilm fließt nicht, sondern bewegt sich eher stakkatohaft – von Situation zu Situation – voran. Sehr skurril das Ganze mit guten stimmungsvollen Bildern, einigen Splatter- und Ekeleffekten und einem unheimlichen Grundrauschen. Nebenbei serviert „Higushinsky“ noch eine Prise schrägen Humors: Als ein TV-Team seine Reportage über die menschlichen Schnecken im Kasten hat und auf dem Weg zum nächsten Dreh ist, sehnt sich die gelangweilte Reporterin nach einem „hoffentlich endlich mal interessanten Thema“.

 

Rating: $$$$-

 

Splatter: 5/10

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