Make your own free website on Tripod.com
Home | English Version | The Songs, the Lyrix | Horror, Grusel, Classix | Thriller, Cops'n'Robbaz | Pseudonyme | Linx | Impressum | Zum Gästebuch
Das Italowestern-Archiv
100.000 verdammte Dollar (Voltati ... ti uccido)

100000titel.jpg
Mittelprächtiger Spaghetti-Western von Alfonso Brescia

1000005.jpg
Geschäftspartner auf Zeit: Richard Wyler und Fernando Sancho

R: Alfonso Brescia („Al Bradley“); B: A.B., Maria del Carmen, Martinez Roman; K: ; M: Coriolano Gori; D: Richard Wyler, Fernando Sancho, Conrado San Martin, Spartaco Conversi, Eleonora Bianchi, Luis Induni

 

Minenbesitzer Ted Shore (Conrado San Martin) ist angefressen, denn nur die ertragreiche Goldmine des alten Sam Wilton (Spartaco Conversi) fehlt noch in seiner Kollektion. Ehrensache, dass der nicht verkaufen will. Dem unter Druck geratenen Oldtimer greift der steckbrieflich gesuchte Gunslinger Billy Walsh (Richard Wyler) unter die Arme. Doch der lässt sich dies gut bezahlen, getreu seines Mottos: „Ich bin keiner, der etwas umsonst tut“, und so wird er Wiltons Teilhaber. Walsh scheint aber ein doppeltes Spiel zu spielen: Er bietet die Mine für 100 Riesen Shore an, die Beseitigung des renitenten Alten inklusive. Gleiches Angebot unterbreitet er Shore’s Verbündetem, dem Mexikaner-Häuptling El Bichio (Fernando Sancho). Damit ist die Lunte entzündet. Doch Billy Walsh hat noch einiges mehr zu erledigen, und der alte Sam ist nicht so harmlos wie es auf den ersten Blick scheint.

 

Die Kritik des Gunslingers:

Film, den Alfonso Brescia 1967 drehte und der knapp Spaghetti-Standard erreicht. Ausstattung, Atmosphäre und Kameraführung sind passabel, und der Orchester-Score von Coriolani Gori ist sogar richtig gut. Mal abgesehen vom gewohnt hölzernen Richard Wyler, der’s wohl nicht besser kann, geben sich auch die Akteure richtig Mühe. Doch an der Zensurschere - rund zehn Minuten fehlen im Vergleich zur italienischen Fassung – saß einmal mehr ein Dilletant, oder war’s eine ABM für die örtliche Blindenanstalt? Das Resultat sind jedenfalls Anschlussfehler und eine holpernde Story, die ich nicht dem Regisseur und seinen Skriptknechten anlasten möchte.

 

Rating: $$$-

 

Bodycount: 11 Gringos, 25 Mexikaner

 

Brutalitäten:

- Hossa! Der bewährte Fernando Sancho ist wieder in Hochform: Diesmal trifft’s drei Brüder, die für den alten Sam Gold schürfen sollen, und die sich besser nicht mit El Bichio, dem sympatischen Sadisten, angelegt hätten.

- Auch Billy Walsh kriegt von Shore’s Schergen den Knüppel auf den Sack

 

Liebe:

Sam’s Tochter Susan (Eleonora Bianchi) kommt nur schwer auf Touren, aber wenn das Maschinchen erstmal rund läuft, kriegt auch ein Holzklotz wie Billy Walsh ein paar glutvolle Blicke ab: 1/10

 

Splatter: 1/10

Enter supporting content here