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Das Italowestern-Archiv
Lanky Fellow - der einsame Rächer (Per il Gusto di uccidere)

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Craig Hill auf Mexikaner-Hatz

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Neben Anderen erwischt's auch Manuel Martín

R: Tonino Valerii; B: Victor Aux; K: Stelvio Massi; M: Nico Fidenco; D: Craig Hill, Franciso Martinez („George Martin“), Piero Lulli („Peter Carter“), Franco („Frank“) Ressel, Fernando Sancho, George Wang, Diana Martin

 

Das Mexikanerrudel von Sanchez (Fernando Sancho) bringt einen Geldtransport der US-Armee auf und massakriert die Bewacher bis auf den letzten Mann. Doch die Banditen haben nicht lange Freude an der Kohle: Ein Kopfgeldjäger (Craig Hill), der sich „Lanky Fellow“ nennt, schickt erst Sanchez zur Hölle und anschließend dessen gesamte Mannschaft. Gegen ordentlichen Finderlohn reicht der Gringo den Zaster an seinem eigentlichen Bestimmungsort, Omaha, ab. Der reiche Minenbesitzer Collins („Peter Carter“), angetan von den Verdiensten des Fremden, engagiert diesen für 10.000 harte Dollars, um einen Goldtransport aus seinen Minen nach Omaha zu eskortieren. Banditenhäuptling Gus Kennebeck („George Martin“), ein noch brutalerer Galgenstrick als Sanchez, hat hier nämlich schon Ansprüche angemeldet. Trifft sich gut, da Lanky noch eine persönliche Sache mit dem Gangster zu regeln hat. Aus Kennebecks Bande machen die Bürger von Omaha Kleinholz als die die Bank rippen wollen; den Boss knöpft sich Lanky direkt vor.

 

Die Kritik des Gunslingers:

Respect! Die erste eigenständige Regie von Tonino Valerii aus dem Jahr 1966 ist gleich ein Treffer. Klasse Atmo, gute Kamera (häufig durch Lanky’s Zielfernrohr) und ein schöner Gitarren-Score von Nico Fidenco schmücken dieses überdurchschnittliche Sahnestückchen. Craig Hill ist einmal mehr überzeugend als zynischer, knallharter Rächer, der nach dem Motto lebt „Geld kann man niemals genug haben“. Als die Rache vollzogen und die Kohle kassiert ist, kümmert’s ihn einen Scheißdreck, als am Ende Banditen einen weitereren Army-Transport abziehen wollen. Obwohl er die Chance dazu hätte, reitet er davon, ohne die Eskorte zu warnen. Da hat der eigentliche Bösewicht Kennebeck mehr Prinzipien: Der will immerhin seine Familie in Sicherheit bringen als der Boden zu heiß wird.

 

Rating: $$$$-

 

Bodycount: ca. 30 Gringos, ca. 47 Mexikaner

 

Explizite Brutalitäten:

- Sanchez‘ Mexikaner liquidieren verwundete US-Soldaten. Sanchez: „Ihr sollt doch auf die Köpfe schießen!“ Wieder mal eine Paradekurzrolle für Fernando Sancho

- Gus Kennebeck foltert seinen Bruder, der für Collins arbeitet, mit kochendem Kaffee, wegen einer Hand voll Informationen zum Goldtransport

- Die „Guten“ unter Leitung von Lanky „verhören“ mit Mexikanermethoden den Banditen „Machete“ (George Wang), damit der beispielsweise den Zeitpunkt für den geplanten Banküberfall ausspuckt

 

Specials:

- Ein Zielfernrohr putzt Lankys Gewehr: So kann er auch auf Entfernung reihenweise Mexikaner erlegen

- Lanky erhöht die Stromrechnung des Telegrafenamtes von Omaha, indem er mit Strom eine Ladung Dynamit im Tresorraum der Bank inklusive aller anwesenden Bandidos zündet.

 

Liebe: 0/10

 

Splatter: 1/10

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