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Das Italowestern-Archiv
Ein Dollar zwischen den Zähnen (Un Dollaro tra i Denti)

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Trotz einiger kleiner Schwächen ein echter Burner von Luigi Vanzi

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Mexico, wie lieb ick dir ...

R: Luigi Vanzi ("Vance Lewis"); B: Warren Garfield, Giuseppe Mangione; K: Marcello Masciocchi; M: Benedetto Ghiglia; D: Tony Anthony, Frank Wolff, Gia Sandri, Jolanda Modio, Raffaele ("Raf") Baldasarre, Aldo Berti, Enrico Capoleoni

 

Das mexikanische Städtchen Cerro Gordo ist ein gutes Pflaster für Gevatter Hein. Nachdem die Bande des oberbrutalen Aguila (Frank Wolff) hier mittels eines Maschinengewehrs eine Schütte mexikanischer Soldaten flachgelegt hat, tritt ein wortkarger Fremder (Tony Anthony) auf den Plan. Zusammen mit den Gangstern will er einen für die mexikanische Regierung bestimmten, amerikanischen Goldtransport rippen. Der Coup gelingt, doch Aguila denkt nicht daran zu teilen und setzt seinen Partner kurzerhand an die Luft. Hätte er mal besser bleiben lassen, denn von nun an hängt der Fremde wie eine Scheißhausfliege an den Rockschößen der Mexikaner. Und nicht nur das Gold ist's, worauf es der zähe Gringo abgesehen hat: Auf die Köpfe der Banditen ist noch dazu ein hübsches Sümmchen von insgesamt 60.000 Pesos ausgesetzt. Mit seiner Schrotflinte geht der Namenlose dran, sich die Kohle zu verdienen.

 

Die Kritik des Gunslingers:

Derber, rundum gelungener Spaghettiwestern, den Luigi Vanzi 1966 auf die Leinwand brachte. Gesprochen wird hier mit Colt, Schrotflinte und Maschinengewehr, und selbst Liebesszenen enden mit gebrochenem Genick. Die relativ schwache Performance Tony Anthonys wird durch die gelungene Sado-Vorstellung von Frank Wolff mehr als wett gemacht: Dieser rammt einer Lady schon mal das Knie in den Unterleib, wenn's der Wahrheitsfindung dient.

 

Rating: $$$$-

 

Bodycount: ca. 50 Mexikaner, 1 Frau

 

Explizite Brutalitäten:

- Aguila lässt gefangene Soldaten mit dem Maschinengewehr erschießen, nachdem er ihnen die Freiheit versprochen hat.

- Aguilas Bande ersäuft den Dorfpfarrer in einer Pferdetränke

- Der Fremde kassiert die obligatorische Abreibung durch die Mexikaner

- Aguila schlägt eine junge Mutter (Jolanda Modio) zusammen

- Brutale Schrotflinten-Action in Cerro Gordo ;-)

 

Liebe:

Es kommt zu einer kurzen "Liebesszene" zwischen dem misshandelten Fremden und der Falschspielerin Maruka (Gia Sandri). Statt eines ordentlichen Kusses dreht ihr der Gringo den Hals um. Eine klare 0/10

 

Splatter: 3/10

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