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Das Italowestern-Archiv
Wanted Johnny Texas (Johnny Texas)

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"Auch ein Mann ohne Gefühle darf sagen, was er denkt." (James Newman, Fernando Sancho)

R: Emimmo Salvi; B: E.S.; K: Giovanni Varriano; M: Marcello Gigante; D: James Newman, Howard Ross, Monica Brugger, Fernando Sancho, Dante Maggio, Rosalba Neri

 

Gunslinger Johnny Texas (James Newman) ist ein schlimmer Finger: Gesucht wegen Mordes und Bankraubs, wartet auf ihn nur noch ein zugiges Plätzchen am Galgen. Da fällt es Colonel Stuart (Fernando Sancho), Boss der Ranger, nicht allzu schwer, den Schlingel gegen Strafnachlass zu einem kleinen Gefallen zu "überreden". Johnny soll die Gang seines alten Kumpel O'Connor (Howard Ross) mit Geld oder Gewalt aus dem Weg räumen: Die Banditen halten einen wichtigen Pass besetzt und machen den Siedlertrecks das Leben schwer. Der Deal mit O'Connor scheint zu gelingen, doch schon bei der ersten Gelegenheit scheißt dieser auf die Absprache und plündert einen Konvoi, um so Gold und vor allem Dynamit zu erbeuten. Zusammen mit der Rangers-Agentin Lucia (Monica Brugger) und drei dafür begnadigten Knastbrüdern aus seiner ehemaligen Gang erhält Johnny eine letzte Chance, die O'Connor-Truppe auszuheben und das Dynamit unschädlich zu machen.

 

I 1967

 

Die Kritik des Gunslingers:

Hätte ein richtig guter, schmutziger kleiner Western werden können: Die Protagonisten kennen weder Freund noch Feind und gehen für Dollars über Leichen. Colonel Stuart bringt es auf den Punkt, nachdem er Johnny scheinbar einen verplättet hat: "Wenn du schon umgelegt werden musst, dann geschieht dies am besten durch einen Freund." Außerdem hat der Film eine ganz eigenwillige, äußerst brutale Atmosphäre. Doch leider ist die Inszenierung ziemlich graupig, was aber vielleicht auch an der deutschen Schnittfassung liegt. Zudem sind die darstellerischen Bemühungen bis hinein in die Komparserie größtenteils mangelhaft: Insbesondere Howard Ross und die ehemalige Miss Bayern, Monica Brugger, bekleckern sich nicht gerade mit Ruhm. Fernando Sancho ist wie immer OK; gewöhnungsbedürftig ist allerdings seine diesmal blondierte Matte (Yiiieeek!). Guter Score von Marcello Gigante, auch wenn die anfangs in Endlosschleife eingesetzten Kirchenglocken etwas nerven.

 

Rating: $$$-

 

Bodycount: ca. 80 Gringos, 5 Mexikaner, 1e Frau

 

Explizite Brutalitäten:

Frauen sind auch hier Menschen zweiter Klasse. Sie werden geschlagen, bestenfalls wird um sie gewürfelt.

- Johnnys Flamme Rosita (Rosalba Neri in einem Kurzauftritt) wird von einem Unbekannten aus O'Connors Gang vergewaltigt und erstochen. Daraufhin erschießen Johnny und O'Connor kurzerhand acht potenziell Verdächtige. O'Connors Bemerkung gibt letztendlich die Grundtendenz des gesamten Films wieder: "Wer's von denen war, ist letztendlich egal. Die

 verdienen sowieso nicht zu leben."

 

Liebe:

Johnny behandelt seine Frauen wie Dreck. Doch sowohl Rosita, als später auch Lucia stehen drauf: 1/10

 

Splatter: 0/10

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