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Das Italowestern-Archiv
Der Teufel kennt kein Halleluja (La Collera del Vento)

AT:

Non perdono, Nessuno sono (I)

Der Ärger des Windes

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Terence Hill qualmt die Birne

R: Mario Camus; B: M.C., Alberto Silvestri, Mario Cecchi Gori; K: Roberto Gerardi; M: Augusto Martelli; D: Mario Girotti ("Terence Hill"), Maria Grazia Brucella, Angel Lombarte, Maximo Valverde, Fernando Rey, Mario Pordo, William Layton

 

Marco ("Terence Hill") und sein Halbbruder Jacobo (Mario Pordo) sind Profiknipser mit untadeligem Ruf. Eine Gruppe Gutsbesitzer unter Leitung von Don Alfonso (Fernando Rey) heuert die beiden an, um ihre zunehmend aufmüpfiger werdenden Tagelöhner in Schach zu halten. Kaum im Dorf angekommen, schreitet Marco auch schon zur Tat und legt einen Agitator (Carlo Alberto Cortina) um, der den Leuten Flausen von Freiheit und humanen Arbeitsbedingungen in die Köpfe pflanzt. Doch die Ideen haben verfangen, und auch Marco zweifelt nach dem Mord allmählich daran, dass er die richtigen Leute umnietet. Er wechselt die Seiten und zieht von nun an mit den ausgebeuteten Tagelöhnern an einem Strang. Doch letztendlich verhindert sein Bruder Jacobo, dass Marco und die hübsche Tavernen-Chefin Soledad (Maria Grazia Buccella) schlussendlich gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten können. Die Katastrophe ist unausweichlich, und Marco weiß: "Jeder muss für seine Vergangenheit bezahlen."

 

Die Kritik des Gunslingers:

Ernster Italo mit sozialkritischem Hintergrund, den Mario Camus 1970 inszenierte. "Terence Hill" bringt die Wandlung vom skrupellosen, marionettenhaft agierenden Killer zum denkenden Menschen glaubhaft rüber. Noch stärker allerdings Fernando Rey in der Nebenrolle als hartleibiger, unbarmherziger Gutsbesitzer Don Alfonso, der durch seine Haltung alles verliert. Gut auch die Synchro, die gar nicht erst versucht, den Film zu verjuxen, wie es der blödsinnige deutsche Titel suggeriert.

 

Rating: $$$$

 

Bodycount: 9

 

Liebe:

Ayayay. Soledad und Marco kommen sich gewaltig näher: 3/10

 

Splatter: 0/10

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