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Das Italowestern-Archiv
Der Mann aus Virginia (California addio)

AT:
Spiel das Lied von Kalifornien
California (I)
Lo chiamavano California

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Nach des Yankee's Hanging-Party geht's für Michael Random solo weiter (Giuliano Gemma)

R: Michele Lupo; B:  Nino Rolli, Nico Ducci, Franco Bucceri, Roberto Leoni; K: Alejandro Uloa; M: Gianni Ferrio; D: Giuliano Gemma, Miguel Bosé, Paola Bosé, Claudio Undari ("Robert Hundar"), Raimund Harmstorf, William Berger

 

1865 ist der Bürgerkrieg zuende. Unter den tausenden zerlumpten Soldaten ist auch der blutjunge Lieutenant William Preston (Miguel Bosé), der nur noch nach Hause, nach Georgia, will. Er schließt sich einem geheimnisvollen und extrem schweigsamen Ex-Offizier (Giuliano Gemma) an, der sich "Michael Random" nennt. Der ist zwar extrem abgestresst von dem plappernden Greenhorn, nimmt es aber unter seine Fittiche. Umsonst: Als Junior gegenüber ein paar Nordstaatlern sein Maul zu voll nimmt und die beiden dann auch noch ein Pferd entwenden, löst Preston damit sein Ticket für den Galgen. Random reist allein weiter nach Georgia, genießt ein wenig die Landluft auf der Farm von Preston Sr. (William Berger) und techtelmechtelt schwer mit Willie's Schwester Helen (Paola Bosé) herum. Doch leider platzen Kopfgeldjäger Robe Whittaker (Raimund Harmstorf) und seine Jungs ins lauschige Idyll: Whittaker, der bisher seine Brötchen mit dem Umlegen von Kleinganoven südstaatlicher Provenienz verdiente, ist inzwischen bei seinen jetzt ehrbaren Auftraggebern in Ungnade gefallen. Um seinen eigenen Kopf zu retten, entführt er Helen. Nun sind Mike's alte Künste an der Waffe gefragt.

 

Die Kritik des Gunslingers:

Ansehbarer Spät-Western, den Michele Lupo da 1977 ablieferte. Auch wenn die Geschichte manchmal etwas hakelt, bieten Ausstattung und Bilder dafür reichlich Entschädigung. Darüber hinaus hat Lupo bei seinen Darstellern eine ganze Latte von Spaghetti-Prominenz aufgefahren, die allesamt ihre Sache gut machen: Neben Gemma sind das unter anderem ein gealterter Will Berger, Claudio Undari ("Robert Hundar") mit Glatze, Enzo Fiermonte oder Franco Ressel. Ungewöhnlich der Score von Gianni Ferrio, eine Mischung aus 70er-Jahre-Franko-Italo-Beziehungskistenfilm-Orchesterthemen, orgeligem Prog-Rock à la The Nice und klassischen Spaghetti-Elementen. Geglückt, weil behutsam ausgeführt, ist hier zudem die Schnittfassung (FSK 16) - eine krasse Ausnahme bei Spaghetti-Western.

 

Rating: $$$

 

Bodycount: 24

 

Explizite Brutalitäten:

- Willie bekommt zuerst zwei Stücksken Blei zwischn die Schulterblätter; dann gibt's noch ein Hanfcollier

- Michael erschlägt einen von Whittakers Jungs bei einem etwas derbe geführtem Verhör ob des Verbleib des Herzliebchens

 

Liebe:

Ein etwas dröges Verhältnis entspinnt sich da zwischen Michael und Helen: 1/10

 

Splatter:

2/10 (FSK-16-Fassung) 

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