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Das Italowestern-Archiv
Cabin Fever (Cabin Fever)

Highschool ist verdammt stressig, und so begeben sich Paul (Rider Strong), Karen (Jordan Ladd), Marcie (Cerina Vincent), Jeff (Joey Kern) und Bert (James de Bello) auf den ultimativen Entspannungstrip: ein Woche saufen und vögeln in einer einsamen Hütte in den Wäldern North Carolinas. Was sich noch ganz gut anlässt, gerät schnell zu einem Horrortrip als ein mit schwärenden Pusteln bedeckter Waidmann an die Hüttentür klopft und um Hilfe nachsucht. Da die fünf Teens noch schlimmere Angst vor Virenflug haben als Michael Jackson, weisen sie das Hilfegesuch mittels Flinte, Holzknüppel, Haarspray und Fackel etwas brüsk zurück. Der Unglückliche flieht brennend in den Wald, um im nächstgelegenen Trinkwasserreservoir sein Leben auszuhauchen und dort fortan vor sich hinzugammeln. Von nun an bleibt kein Auge mehr trocken: Als sich die arme Karen als nächstes Virenmutterschiff entpuppt, geraten die Freunde in Panik. Von nun an ist sich jeder selbst der nächste. Neben dem Virus, dass seine Opfer innerhalb von kürzester Zeit völlig zersetzt, bedrohen noch der streunende Schäferhund "Dr. Mumbo" und ein paar Hillbillies, die die Verbreitung der Krankheit auf ihre Art lösen wollen, die Todgeweihten.

 

USA 2002

 

Die Kritik des Gunslingers:

Regiedebut von Eli Roth, im dem das Kunstblut literweise fließt. Ein typischer "Deep-in-the woods"-Film, der seine in der Regel jungen, ahnungslosen und großstädtischen Protagonisten in eine einsame, unberechenbare Natur mit einer häufig feindseligen, hinterwäldlerischen Bevölkerung wirft. Pate standen hier unter anderem Sam Raimi ("Tanz der Teufel") und George Romero ("Die Nacht der lebenden Toten"). Die zahlreichen Splattereffekte gehen allerdings zumeist nicht von den handelnden Personen aus, sondern sind hier Folgen des Virenbefalls, etwa wenn sich die infizierte Marcie in der Badewanne unter grässlich schabenden Geräuschen die Beine rasiert ;-). Nun ja: "Cabin Fever" ist zu sehr auf Ekel als auf wirklicher Spannung aufgebaut, als das er wirklich gut sein kann. Und bis auf zwei wirklich gelungene Scherze bleibt auch sein Humor wirkungslos. Ein schmutziger kleiner Film, der aber einiges an Schauwerten liefert.

 

Rating: $$$

 

Splatter: 8/10

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