Make your own free website on Tripod.com

Home

Italos von A-Z | Horror und Skurriles (Im Aufbau) | Classix (ab ca. 1920) Im Aufbau | Linkliste (Im Aufbau) | Mainstream und neu im Kino (Im Aufbau)
Das Italowestern-Archiv
Ringo, such Dir einen Platz zum Sterben (Joe! Cercati un Posto per morire)

ringotitel.jpg

 

R: Giuliano Carmineo ("Anthony Ascott"); B: G.C, Hugo Fregonese, Lamberto Bienvenuti; K: Riccardo Pallottini; M: Gianni Ferrio; D: Jeffrey Hunter, Piero Lulli, Pascale Petit, Gianni Pallavicino ("Gordon York"), Reza Fazeli, Nello Pazzafini ("Ted Carter"), Daniela Giordana

 

Paul Martin (Piero Lulli) und seine Frau Lisa (Pascale Petit) entdecken eine reiche Goldader. Paul hantiert leider etwas ungeschickt mit Dynamit und wird unter einem Geröllhaufen eingeklemmt. Lisa landet auf der Suche nach Hilfe im Absturz-Nest Nido de Aguila, einem Ort, wo "man das Wort 'Geld' in jeder Sprache versteht." Hier unterhält sich auch Joe Collins, genannt Ringo, trübsinnig mit seinem Whiskyglas. Er hat eine steile Karriere vom Offizier zum steckbrieflich gesuchten Waffenschieber vorzuweisen. Doch entschließt er sich, Lisa zu helfen, und er sammelt als Fußtruppen eine geldgierige Bande Zuhälter, Revolverhelden und Wanderprediger ein. Die Aktion gerät zum Fiasko, denn der mexikanische Banditenhäuptling Chato ist schneller: Paul hat eine letzte Runde auf Chatos Folterbank gewonnen, und das Gold ist weg. Zum Showdown geht es wieder zurück nach Nido de Aguila. Hier zieht unser gemischtes Häuflein den Mexikanern ordentlich die Hosen stramm.

 

Die Kritik des Gunslingers:

Gemessen am mir bisher untergekommenem Carnimeo-Standard ein recht schwaches Werk aus dem Jahr 1968. Der bereits ein Jahr später an einer Gehirnblutung gestorbene Ami Jeffrey Hunter macht seine Sache ordentlich, trägt aber leider einen geradezu lächerlich kleinen Hut. Das mag unwichtig erscheinen, doch ist die Hutgröße ein inzwischen allgemein anerkannter Qualitätsstandard ;-). Die Damen sind, wie im Italo üblich, Freiwild, doch Pascale Petit und Daniela Giordano sehen hinreißend aus. Erstere darf sogar ab und zu ihre Brüste entblößt durch Bild schaukeln. Das lässt auch einen unserer Lieblings-Schurkendarsteller, Nello Pazzafini ("Ted Carter"), nicht kalt, worauf er von Ringo prompt zum Duschen geschickt wird. Guter Soundtrack von Gianni Ferrio. Was den Film aber letztendlich vollends kippt, ist einmal die Synchronisation, die leider immer wieder ins Prollig-Derbe abgleitet. Zweitens hat scheinbar ein Grob-Motoriker Hand angelegt: Die Zensurschere (ca. fünf Minuten) wurde so sensibel benutzt wie ein Fleischerbeil.

 

Bewertung: $$

 

Bodycount: 8 Gringos 28 Mexikaner

 

Liebe:

Juanita (Daniela Giordana), die ab und an auf der Guitarra klimpern darf, liebt ihren Manager Paco (Gianni Pallavicino = "Gordon York")

Lisa kommt schnell über ihre Trauer um den Gatten hinweg und macht sich Hoffnungen auf Ringo. Berechtigt oder nicht? Findet's selbst raus.

Insgesamt: 1/5

 

Splatter:

Trotz der vielen Schnitte 1/5

Enter supporting content here